Im Schwarzwald-Baar-Kreis brummt es nicht nur in den Wäldern, sondern auch in den Bienenstöcken! Der Imkerverein Baar-West, ein wahrer Schatz für die Region, zählt mittlerweile 89 Mitglieder, die zusammen stolze 424 Bienenvölker betreuen. Das klingt fast nach einer kleinen Stadt im Miniaturformat, oder?

Bei der letzten Generalversammlung gab es viel zu berichten. August Weh, der Vorsitzende, hatte die Ehre, über die Mitgliederstruktur zu informieren: 19 Frauen und 8 Jugendliche sind unter den Imkern. Ein schöner Mix, der zeigt, dass die Imkerei in der heutigen Zeit ein Thema für alle Generationen ist. David Ilg, der Kreisvertreter, lobte die hohe Teilnehmerzahl der Versammlung – das Engagement hier ist wirklich bemerkenswert!

Vorstandswahlen und Veränderungen

Ein Highlight der Versammlung war die Wiederwahl von August Weh für weitere vier Jahre als Vorsitzender. Michael Brüner bleibt Stellvertreter und Dirk Hennemann führt weiterhin die Kasse. Das ist doch ein eingespieltes Team! Ein wenig wehmütig wurde es, als Christa Kraus nach 20 Jahren ihre Rolle als Schriftführerin an Matthias Beger übergab. Da steckt eine Menge Herzblut drin, und die scheidenden Vorstandsmitglieder erhielten als Dank die Drei-Welten-Ehrenkarte. Der Verein wird sich auch in Zukunft auf eine solide Basis stützen können.

Die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, sind allerdings nicht zu übersehen. August Weh berichtete, dass sich die Blütezeiten durch das Wetter verschieben. Trotz dieser Schwierigkeiten war die Honigernte zufriedenstellend. Es steht fest: Die Qualität der Naturprodukte ist hier von Bedeutung. Ab dem 1. Juni 2026 wird eine Kennzeichnungspflicht für die Herkunft des Honigs eingeführt – ein weiterer Schritt, um Transparenz zu schaffen.

Die Varroamilbe und die Bedrohung durch Hornissen

Die Problematik mit der Varroamilbe bleibt ein heißes Eisen. Diese invasive Plage ist seit den 1970er Jahren in Deutschland verbreitet und gilt als größte Bedrohung für Bienenvölker. Laut dem Bienen-Sachverständigen Martin Thom sterben 90 Prozent der im Winter aussterbenden Völker aufgrund von Varroa-Befall. Das macht die regelmäßige Kontrolle der Bienenvölker unerlässlich – besonders nach der Honigernte. Die Imker müssen aufpassen, denn ohne Behandlung kann ein starker Befall das gesamte Bienenvolk kosten. Aber keine Panik, der Honig von befallenen Völkern kann bedenkenlos verzehrt werden!

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Die asiatische Hornisse ist ein weiterer Feind, den die Imker im Auge behalten müssen. Diese gefräßige Spezies frisst bis zu 1.700 Insektenarten, darunter auch unsere fleißigen Honigbienen. Thom empfiehlt die Installation von Flugloch-Vorrichtungen, um die Völker zu schützen. Es ist ein ständiger Kampf, und die Hornisse greift oft geschwächte Völker an, die bereits unter Varroa leiden. Ein bisschen wie eine schlechte Nachrede in der Nachbarschaft, die einfach nicht aufhören will.

Ein Blick in die Zukunft

Der Imkerverein Baar-West hat viel vor. Ein neuer Schleuderraum wird am Lehrbienenstand eingerichtet, und am 12. Juli 2026 gibt es einen Tag der offenen Tür im Ried zwischen Bräunlingen und Waldhausen. Das 80-jährige Jubiläum im Jahr 2026 wird sicher ein großes Fest! Und während die Landwirtschaft im Saarland als Bereicherung für Honigbienen gilt, da der Raps mehr Pollen und Nektar bietet, ist das Engagement der Imker unerlässlich, um die Herausforderungen zu meistern.

Wie man sieht, läuft beim Imkerverein Baar-West trotz aller Herausforderungen alles rund. Die Bienen summen, die Imker sind aktiv, und die Gemeinschaft wächst. Und das ist doch die beste Nachricht, die wir hören können – für die Bienen und für uns alle!