Heute ist der 26.05.2026. Der Rhein-Neckar-Kreis ist in der glücklichen Lage, sich inmitten einer Hochsommerhitze zu befinden. Die Temperaturen klettern, als wollten sie die Wolken übertreffen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bleibt es im Südwesten Deutschlands noch einige Tage hochsommerlich. Der heutige Tag soll der heißeste der Woche werden – ein echtes Hitzefest! In Waibstadt könnte ein Rekord wackeln, der seit dem 28. Mai 2005 mit 35 Grad festgeschrieben ist. Ein DWD-Sprecher hat bereits angedeutet, dass wir vielleicht sogar ein oder zwei Zehntel mehr erwarten dürfen. Was für eine Aufregung!
In Stuttgart wird es am Mittwoch über 31 Grad heiß, während Baden-Baden die 34-Grad-Marke knacken könnte. Doch wir sollten nicht vergessen, dass das Wetter auch seine Launen hat: Einzelne Schauer oder Gewitter sind am Nachmittag in Oberschwaben und am Bodensee möglich. So oder so, der Sommer hat uns im Griff, und die Sonne brennt mit voller Wucht. Der Donnerstag bringt dann einen ersten Dämpfer – Temperaturen über 30 Grad sind nur noch im Schwarzwald und am südlichen Oberrhein zu erwarten. Der Rest des Landes muss sich mit maximal 26 Grad begnügen. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns im Juni erwartet, denn laut DWD soll das Wetter dann umschlagen.
Die Hitzewelle erreicht ihren Höhepunkt
Die Hitzewelle hat Deutschland fest im Griff. In anderen Teilen des Landes gibt es ebenfalls rekordverdächtige Temperaturen. Am Dienstag meldete der DWD die höchste Temperatur des Jahres mit 37,8 Grad in Kitzingen, Bayern. Saarbrücken-Burbach folgte mit 36,2 Grad – am Dienstag sogar 37,6 Grad. Am Mittwoch können wir landesweit mit Temperaturen zwischen 34 und 38 Grad rechnen, während in Berlin und Brandenburg sogar bis zu 39 Grad erwartet werden. Hamburg und Köln sind mit etwa 35 Grad und 38 Grad ebenfalls betroffen. Eine richtige Hitzewelle, die zeigt, dass die Sommer wirklich heißer werden.
Besonders im Westen und Südwesten Deutschlands warnt der DWD vor starker bis extremer Wärmebelastung. Die hohen Temperaturen sind mit einer sogenannten Hitzekuppel verbunden, die heiße Luft in der Region hält. Auch die UV-Intensität ist nicht zu unterschätzen: Sie führt zu einer „sehr hohen gesundheitlichen Gefährdung“ (Stufen 8 und 9). Experten empfehlen Schutzmaßnahmen gegen UV-Strahlung, wie das Vermeiden von direkter Sonne zwischen 11 und 16 Uhr und das Tragen von Sonnencreme mit LSF 30. Wer sich nicht schützt, könnte schnell in Schwierigkeiten geraten.
Ein Blick in die Zukunft
Die Hitzewellen werden durch den Klimawandel häufiger und intensiver. Ein Ausblick auf den Sommer 2025 lässt uns die Schweißperlen auf der Stirn fördern: Örtlich könnten sogar Temperaturen bis zu 40 Grad erreicht werden. Und im Juni 2025 war mit einer Durchschnittstemperatur von 18,5 Grad um 3,1 Grad über dem langjährigen Mittelwert zu warm und zu trocken. Wenn man bedenkt, dass im Juni nur 61 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fielen – annähernd ein Drittel weniger als üblich – zeigt das, dass wir uns ernsthafte Gedanken machen müssen.
In den letzten Jahrzehnten wurden in Deutschland jährlich im Schnitt 1400 Patienten wegen Hitze in Kliniken behandelt, und das ist kein Spaß. Tragischerweise gab es allein am 21./22. Juni 2025 mindestens 15 Badeopfer, die meisten in Seen und Flüssen. Die DLRG warnt eindringlich vor Badeunfällen, die oft durch leichtsinniges Verhalten verursacht werden. In Brandenburg gilt wegen anhaltender Trockenheit ein Verbot zur Wasserentnahme aus Oberflächengewässern, und die höchste Gefahrenstufe für Waldbrände wurde in mehreren Regionen ausgerufen.
Die Sommer werden heißer, die Herausforderungen größer. Es bleibt spannend zu sehen, wie wir mit der Hitze umgehen und welche Maßnahmen wir ergreifen, um uns selbst und unsere Umwelt zu schützen. Es ist klar: Der Sommer ist gekommen, und mit ihm die Hitze – Zeit, sich darauf einzustellen!