B36 im Sommer: Baustelle oder Abenteuer?
Die Sommerferien stehen vor der Tür und für viele Autofahrer in der Region könnte das ein ganz besonderes Abenteuer werden – zumindest auf der B36! Ab dem 15. Juli geht es dort richtig zur Sache. Der zweite Bauabschnitt der Sanierung beginnt und wird einige spürbare Veränderungen mit sich bringen. Vor allem die Fahrbahn Richtung Rastatt ist betroffen, konkret zwischen der Shell-Tankstelle und der Einmündung „Durmersheim Nord“. Hier wird die Straße komplett gesperrt, was für eine Umleitung und ein wenig mehr Geduld im Verkehr sorgen wird.
Jetzt heißt es, den inneren Zen zu finden! Der Verkehr wird einspurig über die Gegenfahrbahn geleitet. Das bedeutet, dass wir uns auf eine etwas andere Verkehrsführung einstellen müssen. Die Kreuzung Merkurstraße/Bashaide wird zudem voll gesperrt – dort laufen ebenfalls die Sanierungsarbeiten. Wer an diesem Teil der Strecke vorbeifährt, wird feststellen, dass hier nicht einfach nur ein paar Löcher geflickt werden. Die gesamte Straßenstruktur wird bis in die tiefen Schichten erneuert. Und das mit einem umweltfreundlichen, lärmmindernden offenporigen Asphalt (OPA). Ein Hoch auf den Lärmschutz für die Anwohner!
Bauzeit und Verkehrsführung
Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mitte August andauern. Auf die Frage, wie das Verkehrschaos in der Zwischenzeit zu bewältigen ist, gibt es immerhin eine gute Nachricht: Die Zu- und Abfahrt während der Sperrung erfolgt über die Rheinaustraße. Die Einmündungsbereiche „Durmersheim Nord“ und der Kreuzungsbereich an der L566 bleiben befahrbar. An den Knotenpunkten Römerstraße/Industriestraße, Querspange und K3581 gibt es während der gesamten Bauzeit keine Einschränkungen. Das ist doch schon mal ein kleiner Lichtblick, oder?
Insgesamt sind drei Bauphasen bis Mitte September geplant. Die Gesamtkosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro – finanziert vom Bund. Angesichts der enormen Bedeutung dieser Verkehrsachse für die Region ist dies eine dringend benötigte Investition in die Infrastruktur. Es bleibt zu hoffen, dass die Anwohner und Pendler die Unannehmlichkeiten schnell hinter sich lassen können.
Ein Blick nach vorn
Wenn wir ehrlich sind, ist der Sommer für viele auch die Zeit des Reisens. Die Baustelle auf der B36 könnte da vielleicht eher hinderlich sein. Doch, wie sagt man so schön? Ein bisschen Geduld und Verständnis kann nicht schaden. Und vielleicht kann man die Zeit im Stau nutzen, um über die eigenen Urlaubspläne nachzudenken oder einfach mal die Musik aufzudrehen und zu entspannen. Auch wenn es nervt, irgendwann wird die neue Fahrbahn nicht nur sicherer, sondern auch leiser sein.
Die kommenden Monate versprechen also eine spannende Zeit für alle, die regelmäßig die B36 nutzen. Hoffen wir, dass die Arbeiten zügig vorangehen und wir bald wieder ungestört und ohne Umleitungen von A nach B kommen können. Bis dahin – gute Fahrt und viel Geduld!
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