In den letzten Jahren hat die kleine Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg ihren ganz eigenen Surfspot geschaffen – die „blackforestwave“. Diese Flusswelle, die seit 2021 besteht, ist nicht nur das erste ihrer Art im Bundesland, sondern wurde auch von einem engagierten Verein, dem blackforestwave e.V., ehrenamtlich ins Leben gerufen. Mit über 230 Mitgliedern ist die Gemeinschaft nicht nur groß, sondern auch voller Enthusiasmus, die Welle weiter zu optimieren.

Jetzt hat der Verein eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen, um die Flusswelle technisch zu verbessern. Das Ziel? Die Welle soll höher, kraftvoller und vor allem zugänglicher werden. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Dreamwave wurde ein neues Konzept entwickelt, das die Welle auch bei niedrigen Wasserständen nutzen lässt – ein echter Gewinn für die Surfer in der Region!

Ein bisschen Geschichte und viel Engagement

Die Idee zur „blackforestwave“ entsprang einer Projektarbeit von Steffen und Clemens an der Hochschule Pforzheim. Der Standort, der Metzelgraben beim Kupferdächle, ist nicht nur malerisch, sondern auch strategisch günstig gelegen, nah am Pforzheimer Stadtgarten. Der Verein erhielt im Herbst 2018 die Genehmigung für den Bau des Fundaments und die Nutzung des Standorts. Die ersten Bauarbeiten begannen jedoch erst nach einer Überarbeitung des technischen Konzepts im Jahr 2019.

Die Anlage selbst ist eine beeindruckende Stahlrahmenkonstruktion mit absenkbaren Elementen, die auf einem Hydrauliksystem basiert. Mit einer Breite von 4,5 Metern bietet sie ausreichend Platz für alle Surfbegeisterten. Und ganz wichtig: Das Surfen ist zu bestimmten Betriebszeiten und abhängig vom Wasserstand möglich. Ein erster Bauabschnitt mit einem optimierten Betonfundament ist für August 2026 geplant, und die Vorfreude wächst!

Crowdfunding als Schlüssel zum Erfolg

Um die notwendigen finanziellen Mittel für die geplanten Verbesserungen zu sammeln, hat der Verein eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Diese Art der Finanzierung hat sich in der Sportwelt einen Namen gemacht. Ein neues Praxisbuch von Torsten Lührs und Francesca Poschen beleuchtet die Prinzipien und Vorteile von Crowdfunding und bietet wertvolle Einblicke, wie solche Projekte erfolgreich umgesetzt werden können. Die „blackforestwave“ könnte ein beispielhaftes Projekt für das Potenzial von Crowdfunding im Sport werden.

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Das Buch spricht von typischen Ideen, die durch Crowdfunding realisiert werden, wie beispielsweise neue Kunstrasenplätze oder Trikots für Jugendmannschaften. Und nicht zu vergessen: die Möglichkeit für Unternehmen, durch Sponsoringpakete aktiv an dieser Welle teilzunehmen. Hier gibt’s sogar eigene Surf-Events und Namenspartnerschaften. Vorstand Julian Biehmelt hebt den gesellschaftlichen Anspruch des Projekts hervor, das weit über den klassischen Vereinssport hinausgeht. Das zeigt, wie viel Potenzial in der Gemeinschaft und der Idee steckt!

Wenn du also auch Teil dieser aufregenden Entwicklung sein möchtest, dann schau doch mal auf der Crowdfunding-Seite des Vereins vorbei: support.blackforestwave.de. Hier kannst du nicht nur spenden, sondern auch selbst aktiv werden und Teil der wachsenden Surf-Community in Pforzheim werden. Das Wasser ruft!

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