Heute ist der 2.07.2026 und der Ostalbkreis hat spannende Neuigkeiten aus der Welt der Abfallwirtschaft. Die GOA, unsere lokale Gesellschaft für Abfallwirtschaft, hat kürzlich ihre Abfallbilanz und die Geschäftszahlen für 2025 präsentiert. Geschäftsführer Siegfried Gstöttner stand im Kreistag und berichtete stolz, dass die GOA ihre Ziele erreicht hat und sich wirtschaftlich auf solidem Fundament bewegt. Na, das klingt doch schon mal vielversprechend!

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Für das Jahr 2025 wird ein Umsatz von etwa 53,324 Millionen Euro erwartet – das ist ein schöner Anstieg im Vergleich zu 2024, wo es noch rund 52,534 Millionen Euro waren. Dabei stammen 42 % der Umsatzerlöse aus kommunalen Aufträgen, während der Rest aus gewerblichen Geschäften kommt. Aber es gibt auch Schattenseiten: Die Kosten sind gestiegen, und das vor allem durch einen neuen Tarifvertrag, der jährliche Mehrkosten von etwa 720.000 Euro mit sich bringt. Das ist schon ein ordentlicher Batzen Geld!

Investitionen und Herausforderungen

Ein Lichtblick ist die geplante Investition in die Modernisierung und Digitalisierung der Abläufe. Besonders im Fokus steht der Neubau der Gewerbeabfallsortieranlage, die im August 2025 in Betrieb genommen werden soll. Das klingt nicht nur nach einem Fortschritt, sondern könnte auch die Effizienz der Abfallwirtschaft erheblich steigern. Abgesehen davon hat die GOA zum 31. Dezember 2025 ein Eigenkapital von 19,146 Millionen Euro, auch wenn die Eigenkapitalquote auf 37,2 % gesunken ist. Es zeigt sich, dass die wirtschaftliche Lage, trotz einiger Herausforderungen, stabil bleibt.

Die Abfallbilanz selbst zeigt interessante Entwicklungen im Bereich der Wertstoffe. So wurden 2025 insgesamt 24.788 Tonnen Hausmüll erfasst – ein Rückgang um 478 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Auf der anderen Seite steht ein Anstieg beim Sperrmüll mit 12.310 Tonnen, was um 759 Tonnen mehr ist als 2024. Auch beim E-Schrott gab es mit 3.206 Tonnen einen Anstieg von 49 Tonnen. Ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt, oder? Was die Bioabfälle betrifft, so sind wir mit 11.113 Tonnen und einem Rückgang von 428 Tonnen ebenfalls nicht auf der Überholspur. Aber hey, die Recyclingquote liegt bei 62,0 % – und das ist über dem gesetzlich geforderten Wert von 55 %!

Ein Blick auf die Abfallströme

Ein interessanter Punkt ist die Erhebung und Zurechnung der Abfallmengen. Seit 1996 werden die Abfallmengen bei den Betreibern von Abfallentsorgungsanlagen erfasst. Die Einführung des Europäischen Abfallverzeichnisses im Jahr 2002 hat jedoch die Vergleichbarkeit der Daten erschwert. Das führt dazu, dass wir bei der Analyse der Abfallströme stets ein Auge auf die Veränderungen haben müssen. 2006 wurde die Abfallbilanz schließlich nach dem Bruttoprinzip dargestellt – was bedeutet, dass Abfälle aus Behandlungsanlagen getrennt erfasst werden. Diese Umstellung hat die Zahlen ordentlich durcheinander geworfen.

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Insgesamt zeigt sich, dass die GOA auf einem guten Weg ist, auch wenn es Herausforderungen zu meistern gilt. Die fortlaufenden Investitionen in die Infrastruktur und die Fokussierung auf betriebliche Abläufe könnten der Schlüssel sein, um die Abfallwirtschaft im Ostalbkreis auf ein neues Level zu heben. Und wir alle wissen, wie wichtig nachhaltige Abfallwirtschaft für unsere Umwelt ist. Also, auf geht’s in eine grünere Zukunft!

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