Zukunftsvisionen im Neckar-Odenwald-Kreis: Fachkräfte und Infrastruktur im Fokus
Heute ist der 9.07.2026, und im Neckar-Odenwald-Kreis brodelt es – nicht nur in den Töpfen der heimischen Gastronomie, sondern auch in den Köpfen der Verantwortlichen, die sich um die Zukunft des ländlichen Raums kümmern. Die Vollversammlung der IHK Rhein-Neckar hat sich kürzlich in der Eisengießerei Dossmann GmbH in Walldürn-Rippberg versammelt. Bei dieser Gelegenheit waren die geschäftsführenden Gesellschafter Jörg und Felix Dossmann bereit, ihre Gedanken zur aktuellen Situation und zu den Herausforderungen zu teilen.
Der ländliche Raum, das ist klar, braucht dringend mehr Fachkräfte und eine bessere Infrastruktur. Besonders der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) steht im Fokus. Das Ziel? Den ländlichen Raum für die jüngeren Generationen attraktiver zu gestalten! Und da ist das Unternehmen Dossmann, das bereits 150 Mitarbeiter und 13 Auszubildende beschäftigt, ein wichtiger Player. Dossmann bietet ein umfassendes Spektrum an Dienstleistungen in der Eisengießerei an, von technischer Beratung über Modell- und Prototypenbau bis hin zu Guss und Nachbearbeitung. Die Nachfrage nach qualifizierten Händen ist also groß.
Ausbildung und Erreichbarkeit
Ein Punkt, den Felix Dossmann besonders betont, ist die Herausforderung, die Erreichbarkeit des Unternehmens sicherzustellen und die Umgebung für junge Menschen attraktiv zu gestalten. Jörg Dossmann hebt hervor, dass minderjährige Auszubildende auf den ÖPNV angewiesen sind, um sowohl den Betrieb als auch die Schule zu erreichen. Es ist ein bisschen wie ein Teufelskreis: Ohne eine gute Anbindung wird es schwer, junge Talente zu gewinnen. Die Forderung nach einer ärztlichen Grundversorgung und einer bedarfsgerechten Nahversorgung mit Lebensmitteln wird laut, denn ohne eine solide Infrastruktur hält es niemanden langfristig in der Region.
Die Dossmanns setzen auf praktische Erfahrungen und Schnupperpraktika, um Schülerinnen und Schüler für Berufe wie Gießereimechaniker oder technische Modellbauer zu begeistern. Wer sich für eine Ausbildung interessiert, hat die Möglichkeit, in die Welt der Gießerei einzutauchen und dabei die Herausforderungen und Chancen hautnah zu erleben. Und es gibt noch mehr: Der jobNOK-Verein plant am 23. Oktober 2026 den nächsten „Tag der Berufe“. Das wird spannend, denn dort können junge Menschen direkt mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt treten.
Die Stimme der Region
Mitglieder der IHK-Vollversammlung im Neckar-Odenwald-Kreis, darunter Volker Egenberger, Hans-Georg Ehrmann, Simone Farrenkopf und andere, zeigen sich aktiv und engagiert. Die Menschen hier sind motiviert, die Region voranzubringen. Landrat Dr. Achim Brötel, der Schirmherr der jobNOK-Fachkräfteinitiative, unterstützt die Bemühungen, Fachkräfte zu gewinnen und die Infrastruktur zu verbessern. Es ist ein gemeinsames Anliegen, das die Menschen hier bewegt, und die regelmäßigen Stammtische, die in Planung sind, fördern den Austausch und die Vernetzung.
Sehen wir uns die Zahlen an: Der Fachkräftebedarf in Deutschland steigt und ist ein zentrales Thema, das auch in ländlichen Regionen nicht ignoriert werden kann. Die Herausforderung ist enorm, und die Lösung wird nicht von heute auf morgen kommen. Aber mit einer engagierten Gemeinschaft, die sich für Ausbildung und Infrastruktur stark macht, gibt es Hoffnung. Die Zukunft des Neckar-Odenwald-Kreises könnte strahlend sein – wenn die richtigen Schritte unternommen werden.
Für tiefere Einblicke und Statistiken zum Fachkräftebedarf lohnt sich ein Blick auf die offizielle Seite der Arbeitsagentur. Dort finden Sie zahlreiche Informationen, die die Herausforderungen und Chancen im Bereich Fachkräftebedarf beleuchten.
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