Es war ein Spiel, das die Eisbären Berlin in die Geschichtsbücher der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eintragen wird. Am 4. Mai 2026 triumphierten die Eisbären im fünften und entscheidenden Finale gegen die Adler Mannheim mit 4:1. Ein wahrhaftiger Krimi, der die Fans bis zur letzten Minute in Atem hielt. Jonas Stettmer, der 24-jährige Torhüter aus Straubing, war der strahlende Held des Abends und wurde nach seinem überragenden Auftritt als MVP der Playoffs ausgezeichnet. Ein Titel, der für ihn, und ganz Berlin, eine ganz besondere Bedeutung hat.
Stettmer, der erst kürzlich seinen Platz als Nummer eins an Jake Hildebrand verloren hatte, zeigte im entscheidenden Moment, was in ihm steckt. Mit 30 abgewehrten Schüssen, darunter ein spektakulär gehaltener Penalty von Luke Esposito, hielt er die Adler in Schach und ließ nur einen einzigen Treffer zu, den Ehrentreffer von Marc Michaelis im Powerplay kurz vor Schluss. „Das war ein unglaublicher Abend!“, rief Stettmer nach dem Spiel, während er das Lob seiner Mitspieler genoss. „Die Unterstützung, die ich von meinem Team bekam, war überwältigend. Wir haben das gemeinsam geschafft!“
Ein Meisterwerk der Teamleistung
Die Eisbären feierten ihren dritten Titel in Folge und den fünften in den letzten sechs Saisons. Ein beeindruckender Triumph, der nach einer schwierigen Hauptrunde mit Verletzungsproblemen und dem sprichwörtlichen „Platz sechs“ in den Playoffs umso mehr leuchtet. Ty Ronning eröffnete das Spiel mit einem Tor nur 59 Sekunden vor der ersten Pause, gefolgt von Liam Kirk, der im Mittelabschnitt auf 2:0 erhöhte – ein Treffer, der ihm den DEL-Rekord für Endspielserien einbrachte. Die Mannheimer, trotz beherzter Angriffe und unermüdlicher Bemühungen, konnten die Eisbären-Abwehr nicht durchbrechen. Ein wahres Spektakel, das die Zuschauer auf den Rängen mit jeder Sekunde mehr fesselte.
Die Eisbären hatten zuvor in den Playoffs die Straubing Tigers und die Kölner Haie eliminieren müssen, um ins Finale zu gelangen. Und nun, nach einem langen Weg voller Herausforderungen und Rückschläge, standen sie am Ziel. Trainer Serge Aubin, der in der DEL-Playoff-Geschichte ungeschlagen bleibt, war voll des Lobes für sein Team. „Es war nicht nur ein Sieg, es war ein Beweis für unseren Kampfgeist und unsere Entschlossenheit“, erklärte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
Ein Abschied mit Emotionen
Und während die Eisbären auf dem Eis feierten, gab es auch einen bittersüßen Moment für Stettmer. „Das wird meine letzte Meisterfeier mit den Eisbären sein“, kündigte er an, denn zur neuen Saison kehrt er zum ERC Ingolstadt zurück, wo alles für ihn begann. Ein Schritt, der in der Eishockeywelt bereits für Aufsehen sorgt. Könnte es sein, dass wir ihn bald in der Nationalmannschaft sehen? Die Frage schwirrt im Raum, und die Fans hoffen auf mehr von ihrem Helden.
Insgesamt bleibt zu sagen: Die Eisbären Berlin haben ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte geschrieben, das in die Annalen des deutschen Eishockeys eingehen wird. Wer mehr über die spannendsten Spieler und die besten Statistiken erfahren möchte, findet weitere Informationen auf kicker.de.