In den Lüften über dem Landkreis Ludwigsburg schwirren derzeit Hubschrauber durch die Luft – und das hat einen ganz besonderen Grund. Diese Maschinen sind nicht einfach nur für Rundflüge oder Sightseeing verantwortlich, sondern spielen eine entscheidende Rolle bei der Überprüfung von Hochspannungsfreileitungen. Ein beeindruckendes Spektakel, das man nicht alle Tage sieht! Bis zum 19. Juni werden die Flüge durchgeführt, und sie sind ein Teil einer präzisen Inspektionsstrategie, um die Sicherheit der Stromversorgung zu gewährleisten.

Die Meravo-Luftreederei ist mit dieser anspruchsvollen Aufgabe betraut, und während der Flüge prüft ein Experte des Syna Hochspannungsnetzes den Zustand von Masten, Leitungen, Isolatoren und sogar die Sicherheitsabstände. Eine ganz schön verantwortungsvolle Aufgabe, wenn man bedenkt, dass 1.050 Kilometer Hochspannungsfreileitungen und etwa 2.575 Masten auf dem Prüfstand stehen! Und das alles wird sorgfältig dokumentiert, damit etwaige Instandhaltungsmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können.

Präzisionsarbeit in der Luft

Die Kombination von Luft- und Bodeninspektionen sorgt für eine gründliche Zustandsbewertung. Das Ziel? Frühzeitige Erkennung von Handlungsbedarf – denn nichts ist wichtiger als eine stabile und zuverlässige Stromversorgung. Die Inspektionen sind wetterabhängig, was bedeutet, dass die Überprüfungstermine täglich neu entschieden werden müssen. Manchmal ist das Wetter launisch, aber das lässt sich eben nicht vermeiden.

Ein Blick über die Grenzen hinaus zeigt, dass diese Art der Inspektion nicht nur im Landkreis Ludwigsburg praktiziert wird. Ab dem 7. Juli 2025 wird auch im nördlichen und östlichen Schleswig-Holstein ein Hubschrauber im Einsatz sein. Hier geht es um die Inspektion von Hochspannungsfreileitungen mit modernster Spezialsensorik. Das System SIEAERO von Siemens Energy nutzt künstliche Intelligenz und hochauflösende Multisensorik – ein echter Fortschritt, um die Sicherheit noch weiter zu erhöhen.

Die geplante Befliegung umfasst 510 Kilometer des Hochspannungsnetzes innerhalb von drei Wochen. Man kann sich vorstellen, dass die Hubschrauber bis auf etwa 30 Meter an die Leitungen heranfliegen – das ist schon eine ganz andere Liga! Und während der Flüge wird das System mit Laserscans, Fotokameras, und sogar Thermalkameras ausgestattet sein, um präventiv Schäden zu erkennen. Das Ziel ist, einen digitalen Zwilling des Hochspannungsnetzes zu erstellen, um die Versorgungssicherheit weiter zu verbessern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die digitale Auswertung wird es ermöglichen, 3D-Ansichten zur Beurteilung von Betriebsmitteln und Abständen von Bäumen zu Freileitungen zu erstellen. Zukünftig könnten KI-gestützte Auswertungen sogar auf Abweichungen oder Sicherheitsmängel hinweisen – eine Entwicklung, die man nur als beeindruckend bezeichnen kann. Gerade in Zeiten, in denen die Anforderungen an die Energieversorgung steigen, kommt dieser innovative Ansatz genau richtig.