Weil am Rhein, Lörrach und Riehen – diese Städte sind nicht nur geografisch verbunden, sondern auch durch einen neuen, spannenden Weinwegführer! Die neueste Auflage ist ein echter Wegbegleiter für alle, die die Schönheit der Region und die köstlichen Weine entdecken möchten. Dieser kostenlose Führer, herausgegeben von der Weil am Rhein Wirtschaft & Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe „Der Weinweg“, kommt mit einem bunten Mix an Informationen daher.

Der überarbeitete Weinwegführer bietet eine detaillierte Streckenbeschreibung und eine übersichtliche Karte. Hier findet man zudem wertvolle Hinweise zu Zugangswegen, Bus-, Bahn- und Tramverbindungen sowie Parkmöglichkeiten. Kunstwerke, Skulpturen und Weingüter entlang der Strecke sind ebenfalls gekennzeichnet. Das macht nicht nur den Weg zum Ziel, sondern verleiht auch der gesamten Tour eine kulturelle Note. Mit einer Auflage von 7.000 Exemplaren ist der Führer überall kostenlos erhältlich, sei es im Rathaus Weil am Rhein, im InfoPoint in der Hauptstraße, in der Tourist-Information Lörrach oder in der Gemeinde Riehen sowie in den beteiligten Weingütern und Genossenschaften.

Der Weiler Weinweg – Ein Genuss für Wanderer

Der Weiler Weinweg startet in Altweil an der Lörracher/Riehener Straße oder in Ötlingen beim Gasthaus Dreiländerblick. Markiert durch blaue Stelen, ziert das Kunstwerk „Zum Himmel her“ diesen Weg, welches die Reben und deren Entwicklung darstellt. Der Weg führt steil bergan zur von Graffiti-Künstlern gestalteten Stützmauer „Öchslewetter“ – ein echter Hingucker! Hier wird die erste Thementafel erreicht, und schon geht’s weiter auf etwa vier Kilometern durch 77 Hektar Reben nach Ötlingen. Die Aussicht auf das Dreiländereck, die Rheinebene sowie die angrenzenden Gebirgen ist einfach atemberaubend.

Die erste Reblage, „Weiler Schlipf“, ist der erste Höhepunkt. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Kirche St. Ottilien auf dem Tüllinger. An einer Weggabelung bei einer Bank sollte man den linken Weg bergab wählen. Diese Entscheidung führt vorbei an Rebhütten und einem Mustergarten mit zehn verschiedenen Rebsorten. Natursteinbänke laden immer wieder zum Verweilen ein, während Wegweiser des „24 Stops Rehberger-Weges“ den weiteren Verlauf zeigen.

Ein Fest für die Sinne

Auf dem Weg zum Katzgaß kommt man am einzigen Trinkwasserbrunnen vorbei – ideal für eine kleine Erfrischung! Der Weg führt weiter von Reben zu Streuobstwiesen und Gärten. Der „Vitra-Garten“ ist ein weiteres Highlight, das eine beeindruckende Aussicht auf den Vitra Campus bietet. Nach dem Überqueren des Tüllinger Wegs und des Lörracher Wegs wird die abwechslungsreiche Landschaft von Reben, Streuobstwiesen und Feldgehölz zu einem echten Erlebnis für die Sinne.

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Der Ortsteil Ötlingen von Weil am Rhein hat mit seinen denkmalgeschützten Häusern entlang der Dorfstraße seinen eigenen Charme. An der „Julihütte“ lohnt es sich, innezuhalten und die Umgebung zu genießen. Der letzte Kilometer führt durch die Reblage „Ötlinger Sonnhole“, wo man entscheiden kann, ob man den steilen Weg direkt ins Dorf nehmen möchte oder lieber auf dem Weinweg bleibt. Die Aussicht von „der schönsten Terrasse des Markgräflerlandes“ ist schlichtweg grandios – Haltingen, Weil am Rhein, Basel, der Schweizer Jura, das Elsass und die Rheinebene – eine Kulisse, die das Herz höher schlagen lässt!

Nach diesem genussvollen Erlebnis gibt es gleich mehrere Möglichkeiten für eine Einkehr in eine der gemütlichen Gaststätten oder einen Besuch im Art-Dorf Ötlingen mit seiner Dorfstube, die eine alte Schmiede beherbergt, und den einladenden Weingütern und Galerien. Der Rückweg von Ötlingen nach Altweil kann auf dem Panoramaweg erfolgen oder man nutzt das Anrufsammeltaxi an der Haltestelle „Dorfstraße“. Festes Schuhwerk ist dabei absolut empfehlenswert!

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