Am 1. Juni 2026 wurde die österreichische Motocross-Staatsmeisterschaft in Mehrnbach, Oberösterreich, ausgetragen. Ein Event, das nicht nur die Herzen der Motorsportfans höherschlagen ließ, sondern auch die Staubwolken über der Strecke aufwirbeln ließ. Mit 36 Fahrern in der MX Open Klasse war das Teilnehmerfeld gut gefüllt, und die Zuschauer erlebten ein packendes Qualifying. Michael Sandner zeigte sich gleich zu Beginn in Bestform und sicherte sich die Bestzeit mit 1:47.963 Minuten in Runde 6. Die Konkurrenz war nicht ohne, Michael Kratzer und Aron Katona schlossen sich ihm in den Top 3 an – aber Sandner war die ganze Zeit über der Mann des Tages.

In den beiden Rennen war es dann wie ein Feuerwerk: Sandner holte sich nicht nur den Holeshot, sondern führte in beiden Läufen von der ersten bis zur letzten Runde. Im ersten Rennen triumphierte er mit einem Vorsprung von 9.103 Sekunden vor Rudolf Plch und Maximilian Ernecker. Sandner war schlichtweg nicht zu bremsen. Auch im zweiten Rennen ließ er sich nicht aufhalten und fuhr mit 4.710 Sekunden Vorsprung erneut als Erster über die Ziellinie. Damit sicherte er sich insgesamt 50 Punkte an diesem Tag und festigte seinen Platz an der Spitze der Meisterschaft mit nunmehr 279 Punkten. Ein echtes Meisterstück!

Die MX2-Klasse und ihre Stars

Auch in der MX2-Klasse war der Konkurrenzkampf ordentlich, vor allem zwischen Florian Dieminger und Marvin Salzer, die beide im ersten Rennen einen Sieg für sich verbuchen konnten. Dieminger setzte sich im ersten Rennen mit einem beeindruckenden Abstand von 10.110 Sekunden durch, während Salzer im zweiten Rennen mit nur 1.437 Sekunden Vorsprung den Tagessieg errang. Das spannende Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt unvergesslich, und beide Fahrer sind nun im Gesamtwertung hinter Dieminger, der sich mit 262 Punkten an die Spitze gesetzt hat, zu finden.

Die Juniorenklasse wurde von Davi Dür und Taj Golež dominiert. Dür gewann das erste Rennen mit 4.762 Sekunden Vorsprung, während Golež im zweiten Rennen die Oberhand behielt. Golež zeigte mit seiner Bestzeit von 1:54.885 in der Qualifikation, dass er das Potenzial hat, in Zukunft ganz oben mitzuspielen. Noah Jonas, ebenfalls ein starker Fahrer, konnte sich als Gesamtführender der Junioren behaupten.

Ein Blick auf die bevorstehenden Veranstaltungen

Die österreichische Motocross-Szene ist lebendig und vielfältig. Nach dem großen Event in Mehrnbach stehen noch viele weitere spannende Rennen auf dem Kalender. Die nächsten Highlights sind bereits fixiert: Am 22. Juni wird der Waldviertel Motocross Cup im MX und Enduro-Park Loibes stattfinden, gefolgt von den Landesmeisterschaften in Behamberg am 30. Juni. Und nicht zu vergessen ist das große Finale der Meisterschaftsveranstaltungen des Motor-Sport-Ring am 5. und 6. Oktober. Es gibt also keinen Grund, den Helm abzunehmen!

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Michael Sandner, der in der vergangenen Saison bereits 12 von 14 Rennen in der MX2-Kategorie gewann, wird sicherlich alles daran setzen, seine Leistung in der kommenden Saison zu wiederholen. Die Spannung steigt, und die Fans sind gespannt, wie sich die Fahrer in den kommenden Veranstaltungen schlagen werden. Auch die Junioren und Jugendlichen zeigen vielversprechende Talente, die in Zukunft die Szene bereichern könnten.

Die Motocross-Staatsmeisterschaft 2026 verspricht ein aufregendes Jahr zu werden, und die Strecken in Paldau, Imbach und Mehrnbach sind nur einige der Schauplätze, auf denen sich die besten Fahrer des Landes und darüber hinaus messen werden. Mit insgesamt neun Rennveranstaltungen und 144 eingeschriebenen Teilnehmern wird es nie langweilig. Der perfekte Grund, um bei den nächsten Rennen live dabei zu sein und die Atmosphäre aufzusaugen!

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