Konstanz im Aufruhr: Studis gegen Rechts fordern Gehör am Campus-Festival
Heute ist der 24.06.2026 und in Konstanz brodelt es gewaltig! Die Hochschulgruppe „Studis gegen Rechts“ hat in den letzten Monaten ordentlich Staub aufgewirbelt, insbesondere in Zusammenhang mit dem Campus-Festival im Bodenseestadion. Um es gleich vorwegzunehmen: Es geht um mehr als nur um Standplätze. Diese Gruppe wurde 2024 ins Leben gerufen, und zwar nach einer Reihe von Demonstrationen gegen Rechtsextremismus. Ein wichtiges und aktuelles Thema, das viele junge Menschen bewegt.
Die Gruppe bewarb sich für die Jahre 2025 und 2026 um einen Standplatz beim Festival, aber die Antworten des Veranstalters blieben aus. 2025 war es eine große Funkstille, und auch 2026 hatte die Gruppe erneut das Nachsehen. Im Februar 2026 versuchten sie es dann noch einmal und wandten sich an die Festival-Ansprechpartnerin mit der Bitte, bei der Vergabe der Standplätze berücksichtigt zu werden. Um Vorbehalte auszuräumen, boten sie sogar an, unter dem Namen „Bündnis für Demokratie“ aufzutreten. Eine kluge Strategie, könnte man meinen. Aber leider blieben weitere Kontaktversuche erfolglos.
Ein Spiel mit der Zeit
Der März 2026 brachte die Bewerbungsphase für Standplätze und die Studierendenvertretung rief zur Teilnahme auf. Im April informierte das Festivalteam die Gruppe, dass die Vergabe der Flächen noch ausstehe – ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Doch im Mai kam die ernüchternde Nachricht: Die Gruppe erhielt eine Absage, weil die Plätze bereits an bestehende Partner vergeben worden waren. Felix Hartmann, ein Mitglied der Gruppe, äußerte Verwunderung über diese Entscheidung. Er stellte die Diskrepanz zwischen der Absage und den politisch links orientierten Künstlern in den Raum, die auf dem Festival auftreten sollten. Komisch, oder?
Die Kritik der Gruppe richtete sich nicht nur gegen die Absage selbst, sondern auch gegen die mickrige Kommunikation seitens der Veranstalter. Sie baten um nachvollziehbare Ablehnungsgründe, erhielten jedoch keine Antwort. Hartmann betonte, dass der Stand auch dazu genutzt worden wäre, um engagierten Studierenden die Teilnahme am Festival zu ermöglichen. Ein nachvollziehbares Anliegen, das viele unterstützen würden!
Platzmangel und bestehende Partnerschaften
Die Organisatoren des Campus-Festivals führen als Grund für die Absage den begrenzten Platz, bestehende Kooperationen und positive Erfahrungen mit anderen Initiativen an. Das Festival beruft sich darauf, dass aufgrund der hohen Nachfrage nicht alle Bewerbungen berücksichtigt werden können. Eine Nichtberücksichtigung sei keineswegs als Geringschätzung zu verstehen. Aber was bleibt da für die Studis gegen Rechts? Ein schaler Nachgeschmack. Immerhin, der Wille zur Zusammenarbeit war da – aber die Umsetzung? Das bleibt fraglich.
In einem so dynamischen Umfeld wie dem Campus-Festival, wo kreative Ideen und Initiativen aufeinandertreffen, sollte die Kommunikation vielleicht besser fließen. Die Studierenden bringen frischen Wind und neue Perspektiven mit, die für das Festival bereichernd sein könnten. Vielleicht ist das ja ein Ansatz, den die Organisatoren sich für die Zukunft zu Herzen nehmen sollten. Ein offenes Ohr für alle Stimmen könnte neue Synergien schaffen und das Festival noch lebendiger machen – und das ist es, was wir doch alle wollen, oder?
Für regionale Nachrichtenportale ist die lokale Relevanz und Auffindbarkeit von besonderer Bedeutung. Unser Website-System wurde daher technisch so optimiert, dass regionale Suchanfragen und lokale Strukturen optimal unterstützt werden – bei gleichzeitig hoher Performance und redaktioneller Flexibilität. Realisiert wurde das Projekt von Daniel Wom / VeloCore.
