Heute ist der 14.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die beeindruckende Reise eines ganz besonderen Sportlers aus Konstanz. Markus Rues, ein Name, der in der Karate-Welt wie ein Schwertklingen klingt, hat kürzlich eine bemerkenswerte Hürde genommen. Nach einem lehrreichen Trainerlehrgang in Japan kehrte er zurück und konnte stolz verkünden, dass er die Prüfung zum 7. Dan im Karate bestanden hat. Ein Titel, der in Deutschland nur von wenigen Karateka erreicht wird. Das sind ja nicht gerade die breiten Straßen des Alltags, auf denen man da unterwegs ist!
Von insgesamt 36 Teilnehmern schafften lediglich zehn die Prüfung, und Rues gehört nun zu ihnen. Diese Auszeichnung sieht er nicht nur als persönlichen Erfolg, sondern auch als Bestätigung für die hervorragende Trainerarbeit in seinem Dojo, dem Karate-Fitness-Dojo Konstanz. Übrigens, dieses Dojo hat eine stattliche Mitgliederzahl von rund 550, das spricht für sich! Rues ist nicht nur Trainer, sondern auch ein engagierter Lehrer an der Grundschule Allmannsdorf und der Präsident des deutschen Ablegers der Japan Karate Association (JKA).
Ein Aufstieg durch die Ränge
Die Karate-Leidenschaft von Rues flammte bereits in seiner Kindheit auf. Mit neun Jahren begann er im Jahr 1975 und feierte bereits 1979 seinen ersten großen Erfolg, als er baden-württembergischer Schülermeister im Kumite wurde. Seitdem hat er eine beeindruckende Sammlung an Titeln angehäuft, darunter den Vize-Weltmeistertitel mit der Mannschaft im Jahr 1994 in Philadelphia. Ein echter Kämpfer! Nach dem Ende seiner Karriere in der Nationalmannschaft 1998 konzentrierte er sich auf die Trainerfortbildung und die Nachwuchsarbeit – was für ein weiser Schritt.
Seit 2007 leitet Rues das Karate-Fitness-Dojo in Konstanz, wo er nicht nur Karate lehrt, sondern auch Werte vermittelt. Zu den Höhepunkten des Dojos gehören die Karate-Europameisterschaften 2006 und 2013 in Konstanz. Man kann sich nur vorstellen, wie die Aufregung dort war! Kürzlich kehrte er von den Europameisterschaften in Norwegen zurück, wo zwei Athletinnen aus seinem Dojo Medaillen gewinnen konnten. Das ist einfach nur großartig und zeigt, dass seine Arbeit Früchte trägt.
Die Japan Karate Association
Die Japan Karate Association (JKA), bei der Rues nun auch einen Vorsitz hat, ist eine der ältesten und renommiertesten Organisationen im Shotokan-Karate. Sie wurde 1949 gegründet und hat sich seitdem zu einer globalen Größe entwickelt. Gichin Funakoshi, der Vater des Karate, führte diese Kampfkunst von Okinawa nach Japan und passte sie an, um Verletzungen zu minimieren. Die JKA entstand aus Karate-Clubs an Universitäten in Tokio und hat sich als Wegbereiter für viele Karateka weltweit etabliert.
Nakayama, der Hauptinstruktor der JKA, verbreitete Karate über die Grenzen Japans hinaus und trug maßgeblich zur Entwicklung der Disziplin bei. Auch Rues’ Engagement als Bundestrainer des JKA-Nachwuchses zeigt die Brücke zwischen Tradition und moderner Ausbildung. Die JKA hat über die Jahre zahlreiche internationale Turniere organisiert, die das Karate weiter popularisiert haben. Rues ist also Teil einer langen Tradition, die bis zu den Wurzeln des Karate zurückreicht.
Seine Rückkehr von den Europameisterschaften ist nicht nur ein persönlicher Triumph für Rues, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Karate-Gemeinschaft in Konstanz blüht. Mit jedem neuen Grad und jeder neuen Medaille wird die Leidenschaft für Karate weitergegeben. Man könnte fast meinen, dass es in der Luft liegt, dieser Kampfgeist, der nicht nur auf der Matte, sondern auch im Leben selbst zu spüren ist.