Heute ist der 21.05.2026, und wir blicken gespannt auf die Zukunft des TUM Campus Heilbronn. Besonders im Fokus steht dabei Tsz Ching (Jessica) Chan, eine 24-jährige Studentin, die im Herbst 2025 ihren Masterstudiengang in Management and Digital Technologies beginnen wird. Geboren in Hong Kong und aufgewachsen in den USA sowie Taiwan, bringt sie eine bunte Mischung aus kulturellen Einflüssen mit. Und das Deutschlandstipendium, das sie für den Förderzeitraum 2025/26 erhalten hat, empfindet sie als großen Segen. Es ist ein finanzieller Rückhalt, der ihr ermöglicht, sich ganz auf ihr Studium zu konzentrieren.

Jessica hat ihr Bachelor-Studium in Business Administration an der National Chung Hsing University in Taiwan abgeschlossen und ein Auslandssemester an der Universität Tübingen verbracht. Die Entscheidung für den Master in Heilbronn fiel ihr nicht schwer; der exzellente Ruf der Hochschule, die englischsprachige Ausbildung und das Fehlen von Studiengebühren – das sind Argumente, die überzeugen. Die internationale Atmosphäre und die moderne Ausstattung des Campus findet sie ansprechend, auch wenn sie die kurzen Öffnungszeiten der Mensa etwas kritisch sieht. Ein bisschen mehr Flexibilität wäre da nicht schlecht!

Digitale Technologien und ihre Möglichkeiten

In der heutigen schnelllebigen Welt sieht Jessica die Bedeutung digitaler Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Virtuelle Realität (VR) als immens an. Ihr Masterstudiengang kombiniert diese Technologien mit Management, Marketing und Finanzen – ein spannendes Feld, in dem sie ihre Fähigkeiten bestens einbringen kann. Die Zukunft scheint viele Möglichkeiten zu bieten: Lehre, Sportbranche, Tourismussektor – Jessica möchte offen für verschiedene berufliche Wege bleiben. Besonders interessant findet sie die Frage, wie KI das religiöse Leben beeinflussen könnte. Das sind Fragen, die nicht nur wissenschaftlich, sondern auch gesellschaftlich von großer Relevanz sind.

Im Rahmen ihrer bisherigen Tätigkeiten hat Jessica bereits viel Erfahrung gesammelt. In ihrem Heimatland unterrichtete sie Kinder in Englisch und war als Head-Marketing-Koordinatorin bei TEDx aktiv. Außerdem war sie Volleyball Head Captain während ihres Bachelorstudiums – ein wahres Multitalent, könnte man sagen! In ihrer Freizeit spielt sie gerne Videospiele, liest oder treibt Sport, wobei Volleyball, Joggen und Schwimmen ihre Favoriten sind. So bleibt sie nicht nur im Kopf, sondern auch körperlich fit.

Das Deutschlandstipendium und seine Bedeutung

Das Deutschlandstipendium, das die TUM jährlich an rund 800 Studierende vergibt, stellt eine wichtige finanzielle Unterstützung dar. Es bietet monatlich 300 Euro, die zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von Sponsoren aus der Industrie oder dem Privatsektor finanziert werden. Für das Förderjahr 2026/2027 sind die Bewerbungsfristen bereits festgelegt: Vom 18. bis 31. Mai 2026 können sich Studierende und Abiturjahrgänge vor 2026 bewerben, während Abiturienten des Jahrgangs 2026 zwischen dem 13. und 26. Juli 2026 die Chance haben, sich zu bewerben. Die Bewerbung erfolgt online und richtet sich an Bachelor- und Masterstudierende der TUM sowie an Abiturienten mit dem Ziel, an der TUM zu studieren.

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Die Voraussetzungen sind klar: Es muss eine Immatrikulation an der TUM vorliegen, und die Regelstudienzeit darf nicht überschritten werden. Für internationale Studierende gibt es einige zusätzliche Anforderungen, wie den Nachweis eines deutschen Wohnsitzes und einer deutschen Bankverbindung. Die Mindestnote für die Aufnahme liegt bei 2,40 – eine Hürde, die viele talentierte Studierende nehmen können. Und wer beim ersten Mal nicht erfolgreich ist, hat die Möglichkeit, sich nach einer Absage erneut zu bewerben. Immerhin bleibt die Tür für engagierte und talentierte Studierende weit geöffnet.

Jessica Chan ist ein Paradebeispiel für die Chancen, die das Deutschlandstipendium bietet. Ihre Geschichte zeigt, wie internationale Studierende in Deutschland durch gezielte Förderung und Unterstützung ihre Träume verwirklichen können. Mit ihrer Neugier und dem Interesse an digitalen Technologien wird sie ganz sicher ihren Platz in der schnell wandelnden Welt finden und vielleicht sogar neue Wege kreieren, die wir uns heute noch nicht vorstellen können.