Am Dienstag, dem 2. Juli 2026, haben sich die Mitglieder der Sportplatzpflegegemeinschaft Donau-Ries auf eine spannende Bildungsfahrt zum 1. FC Heidenheim 1846 begeben. Der Bus, organisiert von der Firma Keller Bus und Reisen, brachte etwa 30 Teilnehmer, überwiegend Platzwarte, in die Voith-Arena. Diese Reise war nicht nur ein einfacher Ausflug; sie diente dazu, viel über die professionelle Pflege von Sportplätzen zu lernen. Und das war auch bitter nötig, denn die Kunst der Rasenpflege ist eine anspruchsvolle Angelegenheit!

Die Gruppe war aufgeregt und neugierig, als sie ankam. Eine exklusive Stadionführung durch die Voith-Arena eröffnete den Tag. Felix Freudenmann, der Bereichsleiter Arena Betrieb beim FCH, stellte die verschiedenen Aufgaben des Greenkeepings vor. Die Themen waren vielfältig: Aerifizieren, Düngen, Bewässern, Mähen, Linieren und Säen – alles, was man für einen perfekten Sportplatz wissen muss. Die Diskussionen waren angeregt, und es wurde viel gelernt, während man sich im Terrassenbereich des „Albstübles“ bei einem gemeinsamen Mittagessen austauschte.

Einblicke in die Praxis

Die Besichtigung des Fuhrparks des 1. FC Heidenheim war ein weiteres Highlight. Hier wurden nicht nur die Maschinen vorgestellt, die für die Rasenpflege eingesetzt werden, sondern auch die Philosophie, die hinter jeder Maßnahme steht. Die Donau-Rieser Platzwarte hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und wertvolle Tipps von den Profis zu bekommen. Der Greenkeeper des Vereins erklärte, wie wichtig es ist, regelmäßig Maßnahmen wie das Mähen und Düngen durchzuführen, um eine dichte Grasnarbe und ein starkes Wurzelwachstum zu gewährleisten. „Es ist nicht nur Arbeit“, bemerkte einer der Teilnehmer, „es ist eine Leidenschaft!“. Und das spürte man in der Luft – die Begeisterung für den Sport und die Pflege der Plätze war greifbar.

Ein Rundgang über das Trainingsgelände gab den Besuchern die Gelegenheit, weitere Plätze und die verschiedenen Pflegemaßnahmen zu beobachten. Es war faszinierend zu sehen, wie viel Mühe und Detailverliebtheit in jedem Quadratmeter Rasen steckt. Man konnte förmlich den frischen Geruch des gepflegten Grases riechen und das Geräusch von Maschinen hören, die sich um die Pflege kümmern. Das öffentliche Training zu beobachten war das Sahnehäubchen auf dem Ganzen. Hier wurde klar, dass ein guter Platz nicht nur für die Spieler, sondern auch für das Publikum von großer Bedeutung ist.

Gemeinschaft und Engagement

Die Sportplatzpflegegemeinschaft Donau-Ries ist eine wichtige Initiative, die rund 70 Amateurvereine aus der Region umfasst. Einige Mitglieder sind sogar Teil des Projekts „Wir für unsere Region“. Der Austausch und die Unterstützung innerhalb dieser Gemeinschaft sind entscheidend, denn – wir wissen es alle – ohne engagierte ehrenamtliche Helfer wäre der Amateurfußball nicht das, was er ist. Der Dank an alle Teilnehmer für ihr Engagement im Amateurfußball hallte durch die Gespräche, und man merkte, wie sehr der Zusammenhalt in dieser Gemeinschaft geschätzt wird.

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Am Ende des Tages, nach all den Eindrücken und dem Wissen, das gesammelt wurde, gab es noch ein Gruppenbild mit dem Cheftrainer Frank Schmidt. Ein schöner Abschluss für einen lehrreichen Tag, der die Teilnehmer nicht nur mit neuen Erkenntnissen, sondern auch mit frischem Elan zurück in ihre Heimat brachte. Die Rückfahrt im Bus war gespickt mit Diskussionen über die neu gelernten Techniken und den Austausch unter den Platzwarten. Und so endete dieser Tag voller Inspiration und Gemeinschaft, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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