Heute ist der 30.06.2026 und in Heidelberg brodelt die Gerüchteküche. Der Grund? Neubulach wird bald zum Schauplatz einer kleinen Revolution im Einzelhandel. Hier entsteht der weltweit erste Supermarkt, der mit einem 3D-Betondrucker errichtet wird. Ja, richtig gehört! Die moderne Technik wird nicht nur für schicke Gebäude genutzt, sondern hat nun auch den Lebensmitteleinzelhandel erreicht. Und das Ganze wird für Netto Marken-Discount realisiert, ein Name, den viele von uns mit dem Wocheneinkauf verbinden.

Ein spannendes Projekt, das durch den Einsatz von CO₂-reduzierten Baustoffen besticht. Besonders hervorzuheben ist der innovative Zement evoZero®, der auf CO₂-Abscheidung und -Speicherung basiert. Das klingt zunächst kompliziert, ist aber genial: CO₂ wird in Norwegen durch eine spezielle Technologie abgeschieden und dann sicher im Meeresboden gespeichert. Wenn das nicht nach einem Beitrag zum Klimaschutz klingt! Hier ist es nicht nur der Gedanke, dass die Umwelt geschont wird, sondern auch die Art und Weise, wie wir bauen – und das geht jetzt mit einem 3D-Drucker.

Technik, die begeistert

Das Projektpartner-Team ist beeindruckend: INSTATIQ bringt die 3D-Drucktechnologie mit, während NELCON für die Ausführung zuständig ist. Heidelberg Materials liefert den Beton – und ich kann mir kaum vorstellen, wie das Ganze am Ende aussehen wird. Die gedruckte Wandfläche wird über 1.300 m² betragen und die Wände werden bis zu sieben Meter hoch. Das klingt nach einer Menge Platz für frische Lebensmittel und alles, was unser Herz begehrt!

Das Besondere? Es werden zwei mobile 3D-Betondrucker parallel eingesetzt, die sich flexibel auf der Baustelle bewegen lassen. Diese Roboter können die Position ändern, sodass große Gebäude schrittweise gedruckt werden. Man stelle sich mal vor, wie das aussieht: ein paar Maschinen, die im Takt der Zeit arbeiten und dabei ein ganzes Gebäude erschaffen. Und das alles gepaart mit konventionellen Bauteilen wie Stützen und Ringbalken – eine spannende Kombination!

Ein Blick in die Zukunft

Der Rohbau wird von der Köhler GmbH erstellt, während die Planung in den Händen des Büros S&L liegt und die Tragwerksplanung von Stetter-Maier-Schmid Ingenieure verantwortet wird. Hier zeigt sich die geballte Kompetenz, die notwendig ist, um solch ein ambitioniertes Vorhaben umzusetzen. Die Fertigstellung des Supermarkts ist für 2026 geplant. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, wie sich das in die alltäglichen Abläufe integrieren lässt.

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Die Verwendung von 3D-Druckbeton, der für hohe Pumpfähigkeit, Formstabilität und schnelle Festigkeitsentwicklung optimiert ist, könnte den gesamten Bauprozess revolutionieren. Wenn alles nach Plan läuft, könnte dies das Sprungbrett für eine Vielzahl weiterer Bauvorhaben sein. Die Frage, die sich mir aufdrängt: Werden wir bald in einer Welt leben, in der 3D-Drucker nicht nur unsere Lebensmittel, sondern auch unsere Häuser herstellen? Die Zukunft ist spannend und ich kann es kaum erwarten, mehr darüber zu erfahren!

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