Heute ist der 17.05.2026 und in Göppingen gibt es einen Grund zur Freude! Am 4. April dieses Jahres hat das Alb-Fils-Klinikum eine medizinische Sensation erlebt. Zum ersten Mal wurde hier ein beidseitiges Herzunterstützungssystem, bekannt als BiPella, eingesetzt. Dies ist nicht nur ein kleiner Schritt für das Klinikum, sondern ein riesiger Sprung für die herzmedizinische Versorgung. Der Patient, der an akutem, schwerem Herzversagen litt, hatte nur minimale Überlebenschancen. Doch dank einer innovativen Technik und einem engagierten Team wurde sein Leben gerettet!

In einem beeindruckenden Eingriff, der über drei Stunden dauerte, setzte Oberarzt Elton Gjoka zwei Impella-Pumpen ein, um sowohl die linke als auch die rechte Herzkammer zu unterstützen. Diese minimal-invasiven Herzpumpen werden über Katheter in die Herzkammern eingeführt und helfen dabei, den Kreislauf zu stabilisieren und die Herzfunktion zu verbessern. Es ist bemerkenswert, dass die Pumpe für die rechte Herzkammer kurzfristig per Taxi aus Crailsheim geliefert wurde – ein echter Adrenalinkick für alle Beteiligten! Das Verfahren selbst ist sehr selten, und normalerweise hat das Klinikum diese spezielle Pumpe nicht auf Lager.

Medizinische Meisterleistung

Die Verwendung des BiPella-Systems ist ein Paradebeispiel für die moderne Herzmedizin. Während der Behandlung arbeiteten verschiedene medizinische Fachbereiche Hand in Hand, um die präzise Koordination zu gewährleisten, die für die erfolgreiche Erstimplantation nötig war. Das Ergebnis? Der Patient konnte nach nur wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden – ein echtes Wunder in der heutigen Zeit!

Doch das ist noch nicht alles. Die Impella-Systeme sind nicht nur auf akutes Herzversagen beschränkt. Sie spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Patienten nach einem Herzinfarkt. Das linksventrikuläre Herzunterstützungssystem Impella CD hat sich in Studien als vorteilhaft erwiesen, um die Überlebenschancen nach einem kardiogenen Schock zu verbessern. Die Ergebnisse dieser Studien wurden auf der Jahrestagung der European Society of Cardiology in Madrid präsentiert. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Forschung in der Herzmedizin weiterentwickelt und solche innovativen Lösungen hervorgebracht werden.

Ein Herzinfarkt kann nämlich die Pumpfunktion des Herzens stören, auch wenn noch genug Herzmuskelgewebe vorhanden ist. Diese Herausforderung bewältigen die Impella-Systeme, indem sie die Herzleistung temporär unterstützen und den Patienten somit eine höhere Chance auf Genesung bieten.

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Wir dürfen gespannt sein, welche Fortschritte die Zukunft für die Herzmedizin bereithält. Besonders in einem Bereich, der so entscheidend für das Leben vieler Menschen ist. Die Geschichten von Patienten wie dem, der am Alb-Fils-Klinikum behandelt wurde, sind inspirierend und zeigen, wie wichtig Innovation und Teamarbeit im Gesundheitswesen sind.