Die Daikin Handball-Bundesliga steuert auf die Zielgerade der Saison zu. Es ist aufregend und gleichzeitig etwas gedämpft, denn nach dem 32. Spieltag, der am Montagabend zwischen HSV Hamburg und Frisch Auf Göppingen ausgetragen wird, wird der Spielbetrieb merklich reduziert. Nur zwei Spiele stehen am Freitagabend auf dem Programm. Um 19 Uhr tritt der HC Erlangen gegen den Bergischen HC an, während die Füchse Berlin um 20 Uhr auswärts gegen ThSV Eisenach spielen. Letzteres Spiel gehört zum 30. Spieltag und wurde wegen der spannenden Viertelfinals in der EHF Champions League verlegt. Alle anderen Mannschaften haben an diesem Wochenende spielfrei, was irgendwie auch eine erholsame Atempause darstellt.
Ein spannendes Ende der Saison steht bevor, denn die Saison wird mit einer englischen Woche abgeschlossen – da geht noch was! Ein besonderes Highlight sind die Winamax EHF Finals 2026 in Hamburg, bei denen gleich drei deutsche Klubs mit dabei sind: SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel und MT Melsungen. Am 3. Juni werden fünf Spiele stattfinden, gefolgt von drei weiteren am 4. Juni. Der große Showdown, der letzte Spieltag, wird am 7. Juni um 15 Uhr für alle 18 Erstligisten zeitgleich ausgetragen. Spannend, oder?
Ein Blick auf die EHF Champions League
Die Champions League, na klar! Die wird in der nächsten Saison von 16 auf 24 Mannschaften aufgestockt. Das bedeutet für die deutschen Teams eine spannende Möglichkeit, noch mehr international zu glänzen. Der Meister der Handball-Bundesliga hat einen automatischen Platz, während die Plätze zwei und drei über ein Upgrade-Verfahren an der Champions League teilnehmen könnten. Man könnte sagen, da wird der Wettbewerb richtig lebhaft! Deutschland könnte bis zu drei Teilnehmer stellen. Das Upgrade-Verfahren steht auch anderen Nationen offen, aber nur die zehn besten im EHF-Europacup-Ranking haben Anspruch auf maximal zwei zusätzliche Plätze. Eine interessante Regelung, die den Teams viel Spielraum lässt.
In der kommenden Saison wird das Turnier im vertrauten Format ausgetragen, das heißt, die Gruppenphase umfasst sechzehn Teams, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind. Jedes Team spielt insgesamt vierzehn Spiele – sowohl zuhause als auch auswärts. Die besten zwei aus jeder Gruppe ziehen direkt in die Viertelfinals ein. Die Teams, die den dritten bis sechsten Platz belegen, müssen sich in der Playoff-Runde beweisen. Über die K.-o.-Phase mit den Playoffs, Viertelfinals und dem Final-Four-Turnier wird dann entschieden, wer den großen Pokal nach Hause nimmt. Das Ganze wird richtig spannend, denn die vier Aggregate-Sieger der Playoffs ziehen ebenfalls in die Viertelfinals ein.
Einige Gedanken zur Zukunft
Die Rückmeldungen der Bundesliga-Top-Clubs zeigen, dass der Wunsch nach mehr Planungssicherheit und Transparenz groß ist. Die EHF bewertet die Clubs anhand von verschiedenen Kriterien – da geht es um TV-Markt, Halle, Markenstärke und Öffentlichkeitsarbeit. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann hat dazu auch schon einige Gedanken geäußert. Er hat Verständnis für die längere Klärungszeit der EHF aufgrund der besonderen Situation in dieser Saison. Spannende Zeiten stehen uns bevor, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden!