Heute ist der 20.07.2026, und die Erinnerungen an das gerade vorbei gegangene Sea You Festival am Tunisee sind noch frisch. Vom 17. bis 19. Juli tummelten sich etwa 70.000 Festivalgäste an Land und auf dem Wasser. Die Stimmung war, wie man so schön sagt, einfach nur genial – Musik, Sonne und die frische Luft des Breisgaus sorgten für ein unvergessliches Erlebnis. Doch nicht nur die feiernden Menschen standen im Mittelpunkt, auch die Heldinnen und Helden im Hintergrund, die für die Sicherheit sorgten, verdienen unser aller Respekt.

Insgesamt waren mehr als 300 ehrenamtliche Einsatzkräfte von DRK und Maltesern sowie rund 50 Wasserretter der DLRG im Einsatz. Diese engagierten Helfer haben nicht nur ihre Freizeit geopfert, sondern auch über 3.180 Stunden für die Sicherheit des Festivals aufgebracht. Man kann sich nur vorstellen, wie viele Geschichten sich hinter diesen Stunden verbergen – von der unermüdlichen Arbeit der DLRG mit über 700 ehrenamtlichen Einsatzstunden, bis hin zu den rund 2.480 Stunden, die DRK und Malteser gemeinsam geleistet haben. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltung so reibungslos verlief!

Medizinische Notfälle und ihre Bewältigung

In den beiden Medical Centern wurden insgesamt 273 Patientinnen und Patienten behandelt, was im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Anstieg darstellt (199 Behandlungen). Die Beschwerden waren vielfältig: Von Platz- und Schnittwunden über Insektenstiche bis hin zu Erschöpfungszuständen und alkohol- oder substanzbedingten Beschwerden war alles dabei. Das zeigt, wie wichtig die medizinische Versorgung bei solch großen Veranstaltungen ist. Erstaunlich ist, dass nur fünf Menschen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden mussten – im Vorjahr waren es noch zehn. Da hat sich die Organisation wirklich verbessert!

DRK-Vorstand Jochen Hilpert dankte den Ehrenamtlichen ausdrücklich für ihren unermüdlichen Einsatz. Diese Wertschätzung ist nicht nur wichtig für die Helfer, sondern zeigt auch, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen, Behörden und Veranstaltern ist. Ohne diese Synergie wäre ein solches Event sicherlich nicht so erfolgreich zu stemmen.

Ein Blick in die Zukunft

Und die nächsten Herausforderungen stehen bereits vor der Tür: Beim Konzert der Toten Hosen in Freiburg wird das DRK zusammen mit den Maltesern erneut den Sanitätsdienst übernehmen. Für rund 50.000 erwartete Besucher wird das Team wieder alles geben, um für Sicherheit zu sorgen. Man kann nur hoffen, dass die Erfahrungen vom Sea You Festival auch hier einfließen und die Einsatzkräfte bestmöglich vorbereitet sind.

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Freiburg im Breisgau hat in den letzten Jahren nicht nur als Veranstaltungsort einen Namen gemacht, sondern auch als Stadt, die sich um die Sicherheit ihrer Bürger und Besucher kümmert. Die ehrenamtlichen Helfer sind das Herzstück dieser Bemühungen und zeigen, dass Gemeinschaft und Zusammenhalt in einem bunten Festival-Mosaik unerlässlich sind. Hier wird nicht nur gefeiert, hier wird auch an die Sicherheit aller gedacht! Ein Hoch auf die Ehrenamtlichen, die in den Hintergrund treten, um anderen eine unvergessliche Zeit zu ermöglichen.

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