Heute ist der 28.06.2026 und Freiburg im Breisgau steht ganz im Zeichen des Surfsports. Die Stadt, bekannt für ihre malerischen Altstadtgassen und das köstliche Badische Essen, hat nun auch eine künstliche Surfwelle, die nicht nur Einheimische, sondern auch leidenschaftliche Wellenreiter aus ganz Deutschland anzieht. Ein ganz besonderes Augenmerk liegt auf Roland Blechschmied, einem Freiburger, der sich mit viel Enthusiasmus dem Wellenreiten verschrieben hat.

Die Geschichte von Roland ist eine, die mit Freundschaft und Abenteuerlust beginnt. Durch Freunde entdeckte er seine Liebe zum Surfen. Was dann folgte, war eine Entschlossenheit, die ihn sogar nach Australien führte, wo er in einem Forschungsprojekt seine Fähigkeiten verfeinerte. „Ich wollte einfach besser werden“, sagt er, während er an der stehenden Welle in Freiburg surft. Seit einem Jahr nutzt er diese künstliche Welle, die sich grundlegend von der Brandung im Meer unterscheidet. Die Technik ist beeindruckend: Wasser wird von Pumpen nach oben gedrückt und zaubert eine feste Walze, die zum Surfen einlädt.

Die Surf Masters Tour

Die stehende Welle in Freiburg ist nun der letzte von fünf Stopps der Surf Masters Tour in Deutschland. Hier hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, in vier Durchgängen à 30 Sekunden sein Können zu zeigen. Die Jury bewertet die Schwierigkeit und die Varianz der Tricks. Roland ist als Wildcard-Teilnehmer am Start, aber er sieht sich nicht als Favorit. „Es sind so viele erfahrene Surfer hier, von denen ich noch viel lernen kann“, gesteht er. Respekt vor seinen Konkurrenten ist ihm anzumerken, doch für ihn geht es nicht nur um den Wettkampf. Vielmehr schätzt er die Community des Rapid Surfens, die sich gegenseitig unterstützt und motiviert.

Im Finale der Surf Masters Tour konnte sich Roland in seinem Heat nicht qualifizieren. Die Konkurrenz war einfach zu stark. Antonin Meier setzte sich mit 18.14 Punkten durch, gefolgt von Marius Øystein Gerlach und Hannes Mosch. Bei den Frauen gewann Alena Gubler mit 14.96 Punkten, dicht gefolgt von Valeska Schneider und Sue Gartmann. Es war ein spannendes Event, das die Zuschauer mitreißte und die Leidenschaft für den Wassersport in Freiburg auf ein neues Level hob.

Die Atmosphäre war elektrisierend; die Aufregung der Teilnehmer und die Begeisterung des Publikums vermischten sich. Man konnte die Energie förmlich spüren, während die Surfer ihre Tricks versuchten und die Welle bezwangen. Roland, auch wenn er nicht im Finale landete, verließ die Veranstaltung mit einem Lächeln. „Es geht nicht nur um den Sieg, sondern um den Spaß und die neuen Freundschaften, die man schließt“, sagt er und blickt mit einem Funkeln in den Augen auf die Welle. Die Gemeinschaft, die sich rund um das Rapid Surfen gebildet hat, ist unvergleichlich – und darauf kommt es an.

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