Heute ist der 31.05.2026 und wir blicken in die Welt eines Callboys, der es in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu etwas gebracht hat. Kevin, 45 Jahre alt, ist ein gefragter Callboy, dessen Terminkalender so gut gefüllt ist, dass er im April nur drei freie Tage hatte! Die Preise für seine Dienste sind nicht ohne: 500 Euro für zwei Stunden und 2000 Euro für einen ganzen Tag – da ist alles inklusive, Begleitung und Sex, versteht sich. Wer denkt, dass dieser Job einfach nur ein Zuckerschlecken ist, der irrt sich gewaltig.

Ursprünglich war Kevin Glühtechniker in Raffinerien und Kraftwerken, doch vor sieben Jahren hat er den Sprung in die Sexarbeit gewagt. Seit Anfang 2025 arbeitet er sogar Vollzeit in diesem Metier. Die Kundinnen sind ein bunt gemischter Haufen: von Kassiererinnen bis zu Ärztinnen, und das Altersspektrum reicht von 22 bis 87 Jahren. Ja, genau gehört! Kevin hat keine Altersgrenzen für seine Kundinnen. „Jede Frau verdient Liebe und Wertschätzung“, sagt er. Das ist eine Haltung, die man nicht oft hört. Er hat auch keine moralischen Bedenken, wenn es um die Affären seiner Kundinnen geht – viele von ihnen sind in ihren Beziehungen unzufrieden und suchen nach einer Möglichkeit, ihre Bedürfnisse zu stillen.

Einblicke in den Alltag eines Callboys

Kevin lebt in Dortmund mit seiner Freundin, die kein Problem mit seinem Beruf hat. „Ich hab das nie geheim gehalten“, erklärt er. Sein Umfeld ist darüber informiert, und das ist wohl auch ein Grund, warum er keine übergriffigen Anfragen erhält. Interessanterweise betreibt Kevin zusammen mit einem Geschäftspartner Plattformen für selbstständige Callboys. Mit einer Schätzung von rund 200 Callboys im deutschsprachigen Raum gibt es da eine höhere Nachfrage als Angebot. Er glaubt, dass mehr Männer in diesem Beruf arbeiten könnten, sieht aber auch die Vorteile einer geringeren Konkurrenz.

Ein weiterer Callboy, Elyaz, berichtet in einem Podcast über seinen Berufsalltag. Auch er hat die Entscheidung getroffen, in die Fußstapfen der Sexarbeit zu treten, und beschreibt ähnliche Erfahrungen. Die Herausforderungen sind vielfältig, und der Druck, den Erwartungen der Kundinnen gerecht zu werden, ist nicht zu unterschätzen. Doch für beide, Kevin und Elyaz, ist der Job mehr als nur ein schnelles Geldverdienen – es geht auch um zwischenmenschliche Beziehungen und das Eingehen auf die Bedürfnisse der Frauen.

Die Welt der Callboys ist komplex und facettenreich. Es gibt zahlreiche Geschichten und Perspektiven, die es wert sind, erzählt zu werden. In einer Gesellschaft, in der Sexualität oft tabuisiert wird, ist es erfrischend, einen Einblick in die Realität dieser Männer zu bekommen. Sie sind nicht nur Dienstleister, sondern auch Zuhörer und Vertraute für viele Frauen. Das ist das wahre Leben – mit all seinen Höhen und Tiefen.

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