Heute ist der 19.05.2026 und in Esslingen gibt es Neuigkeiten, die Radfahrerherzen höher schlagen lassen! Der Bau des Radschnellwegs RS 4 im Landkreis Esslingen wird munter fortgesetzt. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat kürzlich einen neuen Abschnitt bis zum Bahnhof Reichenbach fertiggestellt. Das ist nicht nur eine kleine Sache – dieser Abschnitt verlängert den Radschnellweg um etwa 1,4 Kilometer und bringt die Gesamtstrecke auf stolze 3,5 Kilometer. Wer hätte gedacht, dass man mit dem Rad so weit kommen kann?
Dieser neue Abschnitt knüpft an die Radschnellverbindung Filstal an, die Ebersbach, Göppingen und Süßen miteinander verbindet. Es ist ein wichtiger Schritt, um den Alltagsverkehr zu verbessern. Verkehrsministerin Nicole Razavi hat die Bedeutung dieser neuen Radverbindung für Pendler hervorgehoben. Die Regierungspräsidentin Susanne Bay ist ebenfalls ganz begeistert und hebt die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur hervor – endlich wird das Radfahren in dieser Region wirklich attraktiv!
Ein Schritt in die Zukunft
Die Weiterführung des Radschnellwegs in Richtung Plochingen und Esslingen ist bereits in Planung. Und das ist gut so, denn Radschnellwege bieten Pendlern eine schnelle, komfortable und umweltfreundliche Möglichkeit, sich fortzubewegen. Die Machbarkeitsstudie, die in Auftrag gegeben wurde, prognostiziert sogar bis zu 2.300 potenzielle Nutzungen pro Tag ab Reichenbach Bahnhof. Das klingt nach einer echten Erleichterung im Alltag!
Der Abschnitt in Ebersbach umfasst eine neue Brücke über die Fils – da hat man wirklich an alles gedacht! Außerdem wird hier ein Pilotprojekt umgesetzt, bei dem Biobitumen für den Asphaltaufbau des Radschnellwegs verwendet wird. Dieses innovative Material besteht aus pflanzlichen Ölen und mineralischen Stoffen und zeigt, dass man auch umweltbewusst bauen kann. Die Baukosten für diesen neuen Abschnitt belaufen sich auf etwa 2,1 Millionen Euro, wobei der Bund 75 % und das Land 25 % der Kosten übernimmt.
Radschnellwege in Deutschland
Wenn wir uns das Konzept der Radschnellwege etwas genauer ansehen, sehen wir, dass sie Verbindungen im Radverkehrsnetz sind, die bedeutende Quelle-Ziel-Potenziale des Alltagsradverkehrs erschließen. Laut den Kriterien der FGSV sollten diese Wege mindestens fünf Kilometer lang und mindestens vier Meter breit sein (ja, da haben wir Platz!). Ein gutes Beispiel für solch einen Radschnellweg ist der Mannheim-Weinheim (RS 15) in Baden-Württemberg.
Die Nutzung dieser Wege richtet sich in erster Linie an Berufs-Pendler, während Freizeit- und Tourismusnutzung eher sekundär ist. Sicherheit und Komfort stehen an erster Stelle – sichere Kreuzungspunkte, hohe Belagsqualität und geringe Steigungen sind hier unerlässlich. Und ganz wichtig: Die Wege müssen über das nötige Maß an Beleuchtung verfügen, um eine hohe soziale Sicherheit zu gewährleisten.
Aktuell gibt es in Deutschland rund 70 Kilometer Radschnellwege in Betrieb, mit weiteren 114 in Planung. Der Bund fördert Planung und Bau von Radschnellwegen mit rund 390 Millionen Euro bis 2030, was zeigt, wie ernst man die Förderung des Radverkehrs nimmt.
Die Entwicklung solcher umweltfreundlicher Verkehrswege ist nicht nur ein Gewinn für die Radfahrer, sondern auch für die Umwelt. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, die Mobilität nachhaltig zu gestalten und gleichzeitig die Lebensqualität in unseren Städten zu verbessern. Vielleicht kommen wir ja bald alle im Takt der Pedale zum Ziel – und das ganz ohne Stau!