Die vierte überregionale Mostprämierung „Die Besten der Besten“ hat kürzlich im idyllischen Schwäbischen Streuobstparadies in Beuren für viel Aufsehen gesorgt. Ende Mai war die Spannung groß, als 20 wahre Mostbegeisterte sich zum Wettstreit zusammenfanden. Man stelle sich das vor: Ein Raum voller leidenschaftlicher Obstverarbeiter, die ihre Kreationen präsentieren und selbst bewerten – ohne eine Jury! Das klingt nach einer ganz eigenen, familiären Atmosphäre, oder?

Alle Teilnehmer hatten zuvor bei lokalen Prämierungen der örtlichen Vereine einen der ersten drei Plätze belegt. Das zeigt, dass hier nur die Crème de la Crème am Start war. Die meisten Moste kamen aus den Landkreisen Esslingen und Göppingen, und das ist ja auch kein Wunder: Diese Regionen sind für ihre Streuobstwiesen bekannt. Moderiert wurde die Veranstaltung von August Kottmann, einem Gastronom und Most-Experten aus Bad Ditzenbach-Gosbach, der mit seinem Fachwissen und Charme sicher für die richtige Stimmung gesorgt hat.

Die Sieger stehen fest

Nach etwa zweieinhalb Stunden voller Verkostungen und intensiver Bewertungen wurden die Sieger schließlich gekrönt. Und hier sind sie: Den ersten Platz holte sich Andreas Mack aus Leinfelden-Echterdingen – ein toller Erfolg! Auf dem zweiten Platz landete Andreas Kottmann aus Gosbach, dicht gefolgt von Patrick Hattler aus Wernau, der den dritten Platz belegte. Die Gewinner durften sich über einen wunderschön gestalteten Mostkrug freuen, ein echtes Sammlerstück. Aber auch alle anderen Teilnehmer gingen nicht leer aus; sie erhielten Urkunden und konnten sich ein „Siegerbäumchen“ aussuchen, das mit regionalen Mostobstsorten veredelt wurde. Da steckt also nicht nur ein Preis, sondern auch ein Stück Heimat drin!

Die Veranstaltung hat nicht nur die besten Moste gekrönt, sondern auch ein wichtiges Zeichen für die Wertschätzung der regionalen Produkte gesetzt. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen den direkten Bezug zu Lebensmitteln suchen, ist das ein schöner Schritt in die richtige Richtung. Die Liebe zum Streuobst und die Vielfalt der Moste sind nicht nur für die Teilnehmer, sondern für die gesamte Region von Bedeutung. Das Streuobstparadies hat sich einmal mehr als wichtiger Bestandteil der schwäbischen Kulturlandschaft gezeigt.

Man kann sich nur wünschen, dass solche Veranstaltungen weiterhin stattfinden – nicht nur, um die besten Moste zu küren, sondern auch um die Gemeinschaft zu stärken und das Bewusstsein für regionale Produkte zu fördern. Vielleicht sehen wir im nächsten Jahr noch mehr Teilnehmer und eine noch größere Vielfalt an köstlichen Mosten. Wer weiß, vielleicht ist der nächste Mostmeister schon in den Startlöchern? Die Vorfreude bleibt auf jeden Fall!

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