Heute ist der 1.06.2026 und wir blicken auf einen spannenden Faustball-Matchtag zurück – der TSV Calw hat in der Bundesliga wieder einmal seine Stärke demonstriert! Im drittletzten Spiel der regulären Vorrunde traten die Calwer gegen NLV Vaihingen an und konnten, trotz einiger Hindernisse, einen klaren 5:1-Sieg einfahren. Das Match fand auf dem heimischen Rasen der Vaihinger statt, wo die Jungs von Trainer Thomas Stoll ihre Taktik ausspielten.
Die Voraussetzungen waren alles andere als einfach. NLV Vaihingen hatte sich in dieser Saison überraschend stark präsentiert und ging mit einem gewissen Selbstbewusstsein in die Partie. Doch der TSV Calw wusste, dass sie gewinnen mussten. Und so ging der erste Satz auch deutlich an die Calwer – trotz des holprigen Geläufs, das den Spielern das Leben schwer machte. Die Stimmung auf dem Platz war angespannt, aber das erste Aufeinandertreffen endete mit einem klaren 11:3.
Auf und Ab im Spielverlauf
Im zweiten Satz lief es dann nicht ganz so rund. Der TSV Calw führte mit 10:8, konnte die Führung aber nicht halten und erlaubte NLV Vaihingen, drei Ballgewinne zu erzielen. Letztendlich schafften sie es aber, den Satz mit 13:11 für sich zu entscheiden. Nach der Pause schien die Calwer Mannschaft bestens sortiert und setzte sich schnell mit 3:0 ab, bevor NLV Vaihingen tatsächlich einen Satz gewinnen konnte. Es war spannend zu sehen, wie Trainer Stoll das Team umstellte – diese taktischen Änderungen führten zu einer klaren Dominanz in den letzten beiden Sätzen, in denen NLV Vaihingen nur fünf Ballgewinne verzeichnete.
Insgesamt dauerte das Spiel 80 Minuten, und das Ergebnis von 5:1 (Sätze: 3:11, 11:13, 8:11, 13:11, 4:11, 1:11) spricht für sich. Mit diesem Sieg hat der TSV Calw nun 8:2 Punkte auf dem Konto und steht auf dem zweiten Platz der Tabelle, nur hinter TSV Pfungstadt, die mit 10:0 Punkten ungeschlagen sind. Es sieht gut aus, aber die nächsten Herausforderungen warten bereits – Käfertal kommt zu Besuch, und danach geht es auswärts gegen Eibach.
Konzentration ist das A und O
Markus Kraut, einer der Schlüsselspieler, betonte nach dem Spiel die Notwendigkeit, mit höchster Konzentration in die nächsten Spiele zu gehen. „Wir müssen alles geben, um die Teilnahme an der Meisterschafts-Endrunde zu sichern“, sagte er. Und das ist mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis! Gerade jetzt, wo die Konkurrenz stärker wird, ist es wichtig, dass das Team sich nicht auf den Lorbeeren ausruht.
Raphael Schlattinger sprach zudem über die schwierigen Bedingungen auf dem Platz. Man könnte meinen, dass die Jungs nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen den Boden kämpfen mussten. „Die Bedingungen waren nicht einfach, aber wir haben das Beste daraus gemacht“, meinte er mit einem Lächeln. So ist der Sport – unberechenbar und manchmal eben auch etwas chaotisch.