Polarlichter über dem Breisgau: Ein himmlisches Schauspiel steht bevor!
Heute ist der 5.07.2026, und während wir hier im Breisgau-Hochschwarzwald gemütlich unseren Alltag leben, gibt es aufregende Neuigkeiten aus dem Himmelszelt! Erinnern wir uns an die atemberaubenden Polarlichter, die zu Beginn des Jahres über Baden-Württemberg tanzten. Ja, das ist kein Scherz! Experten schätzen, dass dieses faszinierende Phänomen am kommenden Wochenende erneut die Nacht erhellen könnte. Doch, und das ist das große Aber, sicher ist das natürlich nicht. Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg, sieht zumindest eine Chance, dass wir wieder in den Genuss dieses himmlischen Schauspiels kommen.
Der Grund für diese Hoffnungen? Auf der Sonne sind derzeit auffällige Flecken sichtbar, die koronale Massenauswürfe (CME) ausstoßen. Diese Wolken aus Sonnenplasma, die ins All geschleudert werden, können, wenn sie das Magnetfeld der Erde erreichen, geomagnetische Stürme und eben auch Polarlichter verursachen. Wie aufregend! Am Freitagmittag wurde eine erhöhte Wahrscheinlichkeit angegeben, dass diese Teilchen unser Magnetfeld erreichen. Und das kann große Auswirkungen haben. Es ist jedoch noch unklar, ob wir das Spektakel bis in die Abendstunden bestaunen können. Die Nacht auf Samstag könnte jedoch eine besonders gute Gelegenheit bieten, den Blick gen Himmel zu richten.
Das Wetter spielt mit
Bevor wir uns aber in die kalte Nacht begeben, lohnt sich ein Blick auf die Wettervorhersage. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet erfreulicherweise, dass am Wochenende in Baden-Württemberg keine tiefen, dichten Wolken erwartet werden. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Polarlichter zu sehen, falls sie tatsächlich entstehen. Ein klarer Himmel ist schließlich der beste Freund eines jeden Himmelsbeobachters. Also, packt euch warm ein, und vielleicht einen heißen Tee, während ihr nach oben schaut. Wer weiß, vielleicht erhascht ihr den Anblick der tanzenden Lichter!
Ein weiterer interessanter Fakt: Die Sonne befindet sich momentan in einer Phase maximaler Aktivität, die Teil eines 11-Jahres-Zyklus ist. Diese Sonnenaktivität hat in der Vergangenheit bereits zu beeindruckenden Sichtungen von Polarlichtern in Deutschland geführt, insbesondere im Mai und Oktober 2024 und sogar im Januar 2026. Sonnenflecken deuten auf diese Aktivität hin – mehr Sonnenflecken bedeuten eine aktive Sonne. Wenn wir also mehr von diesen Flecken sehen, können wir uns auf noch mehr Spektakel gefasst machen!
Die Wissenschaft dahinter
Wie entstehen diese Polarlichter eigentlich? Ganz einfach: Wenn die geladenen Teilchen der Sonne auf Sauerstoffmoleküle in der oberen Atmosphäre treffen, werden diese zum Leuchten angeregt. Das ist ein faszinierendes Zusammenspiel zwischen Sonne und Erde. Und das Erdmagnetfeld? Es schützt uns vor diesen geladenen Teilchen, kann aber bei starken Sonnenstürmen gestört werden. Ein gewisses Risiko, aber eines, das sich durchaus lohnen kann, um die Schönheit der Polarlichter zu erleben.
Die Vorhersage von Polarlichtern wird durch Satelliten unterstützt, die kurzfristige Warnungen für bevorstehende geomagnetische Stürme bieten können. Hierbei spielt der Kp-Index eine Rolle. Höhere Werte deuten auf eine stärkere Störung des Erdmagnetfelds hin und damit auf eine größere Wahrscheinlichkeit für Polarlichter. Wenn also der Kp-Index steigt, könnte es Zeit sein, den Kopf in den Nacken zu legen und zu staunen.
Also, liebe Leserinnen und Leser, haltet die Augen offen und die Kameras bereit! Die Natur hat das Potenzial, uns mit Wundern zu überraschen, und wer würde sich nicht gerne von einem Hauch des Nordens verzaubern lassen? Vielleicht werden wir am Wochenende Zeugen eines unvergesslichen Naturschauspiels – und das direkt vor unserer Haustür!
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
