Inmitten der malerischen Kulisse des Hochschwarzwalds, wo die Berge die Wolken küssen und die Luft nach frischen Tannen duftet, haben sich die Gemeinden zusammengefunden, um an einer gemeinsamen Zukunftsstrategie zu arbeiten. Die Gemeinderatswerkstatt in Titisee, wo Bürgermeisterinnen, Bürgermeister, Gemeinderäte und Vertreter der Hochschwarzwald Tourismus GmbH aufeinandertrafen, war ein echter Ort des Austauschs und der Ideenfindung. Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich versammelt, um über die verschiedenen Facetten ihrer Heimat zu diskutieren.

Das Ziel? Eine Strategie entwickeln, die allen 21 Mitgliedsgemeinden zugutekommt und gleichzeitig die individuellen Besonderheiten der Orte wahrt. Spannend war der Austausch über Themen wie Ortskernentwicklung, Mobilität, Kultur, Kommunikation sowie Freizeit- und Bewegungsangebote. Ein echter Schmelztiegel der Kreativität! Bürgerinnen und Bürger hatten bereits ihre Ideen über Umfragen und eine digitale Ideenkarte eingebracht. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Gemeinschaft in den Prozess einzubeziehen.

Die „Große Reise“ – Ein Schritt in die Zukunft

Von der Gemeinderatswerkstatt direkt zur „Großen Reise“, die vom 13. bis 17. April 2026 stattfand. Hier waren 20 Gemeinden im Hochschwarzwald beteiligt. Ziel war es, den Puls der Bevölkerung zu fühlen und die Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung zu prüfen. Das Besondere: Lokale Zukunftsworkshops wurden organisiert, in denen Bürger:innen, politische Vertreter:innen und andere Akteure gemeinsam an Ideen und Lösungen arbeiteten. In jeder Gemeinde fanden sich 15 bis 20 Teilnehmende zusammen, um intensiv zu diskutieren.

Begleitet wurden die Workshops vom Büro für Ortsentwicklung und Prozessbegleitung, nonconform. Zu Beginn erarbeiteten die Teilnehmenden die besonderen Qualitäten ihrer Orte. Das schuf ein Bewusstsein für die Lebenswertigkeit der Region. Bei den Ortsbegehungen wurden zentrale Bereiche und Handlungsbedarfe identifiziert. Die Atmosphäre war offen und kooperativ – fast schon wie ein großes Familientreffen, bei dem jeder seine Meinung einbringen durfte. Vorschläge zur Belebung der Ortsmitten, neue Nutzungsmöglichkeiten für leerstehende Gebäude und Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität waren nur einige der kreativen Ideen, die aufkamen.

Die Bürgerbeteiligung – Ein Grundpfeiler der Entwicklung

Die Bürgerbeteiligung spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Strategien für den Hochschwarzwald. Das Projekt „ProjektStadt“ agiert als Manager und Impulsgeber. Es geht darum, die Einwohner:innen zu motivieren, aktiv am Wandel teilzunehmen. Dabei werden sie nicht nur befragt, sondern auch informiert und in den Prozess einbezogen. Das ist entscheidend, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen. Gemeinsam an einem Strang ziehen, das ist der Schlüssel!

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Mobilitätskonzepte, die den öffentlichen Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr sowie E-Mobilität fördern, sind nur einige der Maßnahmen, die auf der Agenda stehen. Die Resultate der Gemeinderatswerkstatt und der „Großen Reise“ bilden die Grundlage für die nächsten Schritte. In den kommenden Monaten stehen Besuche der einzelnen Gemeinden an, um Verantwortlichkeiten festzulegen und konkrete Projekte vorzubereiten. Ein wichtiger Termin wird die öffentliche Vorstellung der Zukunftsstrategie im Oktober 2026 sein.

Die Idee, die besonderen Qualitäten der Gemeinden zu bewahren und gleichzeitig gemeinsam an der Zukunft zu arbeiten, ist nicht nur notwendig, sondern auch inspirierend. Die Gespräche und Ideen, die in den letzten Monaten entwickelt wurden, sind der erste Schritt in eine vielversprechende Zukunft für den Hochschwarzwald. Die Menschen hier sind bereit, ihre Heimat aktiv mitzugestalten und gemeinsam die Herausforderungen der Zeit anzunehmen – jetzt wird es spannend!

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