Kampfgeist und Leidenschaft: VfL Sindelfingen verzaubert mit packendem Bundesliga-Finale
Ein spannendes Finale und ein leidenschaftlicher Kampf – die Bundesliga-Judofrauen des VfL Sindelfingen haben die Saison mit einem aufregenden 8:6-Sieg gegen die SG Eltmann beendet. Das Team hat sich wacker geschlagen und dabei einige Glanzstücke gezeigt, auch wenn die endgültige Tabellenplatzierung noch offen ist. Diese hängt nämlich von den letzten Kämpfen vier anderer Vereine ab, die am 4. Juli stattfinden. So bleibt es bis zum Schluss spannend!
Im ersten Durchgang waren die Sindelfingerinnen gleich auf der Höhe ihrer Kräfte: Daphne Eveline Wörner konnte sich in der Gewichtsklasse bis 52 kg gegen Katharina Klust mit zwei kleinen Wertungen durchsetzen. Aylin Mill, die sich im Schwergewicht mit einem Innenschenkelwurf gegen Alison Bauer durchsetzte, zeigte ebenfalls, was sie drauf hat. Ein bisschen weniger glücklich war Laura Krutsch (bis 57 kg), die gegen Verena Buchloh durch einen Schulterwurf verlor. Auch die Kampflos-Abgabe eines Punktes in der Gewichtsklasse bis 63 kg, weil keine Kämpferin zur Verfügung stand, war ein Dämpfer. Aber die Stimmung – die Stimmung war großartig!
Ein packendes Finish
Im zweiten Durchgang ging es dann richtig zur Sache. Wörner musste sich gegen Katharina Schuldt geschlagen geben, während Mill erneut triumphierte. Krutsch konnte sich nach ihrer vorherigen Niederlage gegen Magdalena Brummer revanchieren. Emiliia Povazhniuk (Leichtgewicht) und Alina Lengweiler (bis 70 kg) holten den Sieg, sodass der Endstand bei 8:6 für das VfL-Team aufleuchtete. Das Publikum war aus dem Häuschen – und das zu Recht!
Doch die Zeit bleibt nicht stehen. Am kommenden Samstag um 16 Uhr starten die Frauen der VfL-Judoabteilung in die neue Bundesliga-Saison. Der Auftaktkampf findet im Glaspalast gegen den JSV Speyer statt. Ein Duell, auf das sich alle freuen. Das Team hat sich in der neu formierten Judo-Bundesliga Süd-West mit Wiesbaden, Speyer und Karlsruhe platziert und hat große Ziele: Ein Sieg und die lautstarke Unterstützung des Publikums stehen ganz oben auf der Liste!
Stars und Nachwuchs
Unter den Kämpferinnen sticht besonders Pauline Starke (bis 57 kg) hervor, die Punkte für ihre Olympiateilnahme im Sommer in Paris sammeln möchte. Und sie hat ein wichtiges Netzwerk: Ihre Schwester Julia Starke kämpft in der Gewichtsklasse bis 70 kg. Auch Oana Nicolaescu (bis 52 kg) ist wieder im Team und war in der letzten Saison eine sichere Punktelieferantin. Alina Lengweiler, die zuletzt Silber beim Weltcup in Warschau gewann, ist ebenfalls eine wertvolle Stütze. Aylin Mill, amtierende deutsche Vizemeisterin im Schwergewicht, wird dem Team einen zusätzlichen Schub verleihen.
Die Frauen setzen nicht nur auf Erfahrung, sondern auch auf den Nachwuchs. Es ist beeindruckend, wie die jungen Talente ins Team integriert werden, um ein gutes Abschneiden zu ermöglichen. Und während die Frauen in der Bundesliga kämpfen, hat das Männerteam es schwerer. Es ist in die Zweite Bundesliga Süd abgestiegen und sollte am Samstag gegen den Judo-Club Kim-Chi Mainz starten – wenn da nicht die Hallen- und Aufstellungsprobleme wären.
Ein Blick auf die Playoffs
Die Spannung im Judo geht weiter. Die Playoffs der Judo-Bundesliga der Frauen fanden am letzten Samstag statt, und vier Teams haben sich für das Final Four am 26. Oktober in Wuppertal qualifiziert. Der JSV Speyer hat sich in Gruppe 2 durchgesetzt und wird im Finale auf die TSG Backnang treffen. In Gruppe 1 waren es der TSV Hertha Walheim und der JC 66 Bottrop, die sich durchsetzen konnten. Für die Sindelfingerinnen bleibt die Hoffnung, dass sie im nächsten Jahr wieder im Rennen um die begehrten Plätze sind.
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