Neuer Glanz für die Mole: Friedrichshafens Uferpark wird zum Lebensraum am Bodensee
Im Herzen der Stadt Friedrichshafen, wo der Bodensee glitzert und die Uferpromenade mit Leben erfüllt ist, steht die Mole im Gondelhafen seit Jahren leer und verwaist da. Ihr letzter Dienst? Boote vor Wind und Wellen zu schützen, was sie seit ihrer Errichtung zwischen 1911 und 1912 auch brav getan hat. Doch die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Risse und ausgebrochene Stellen machen deutlich, dass die Mole nicht mehr das ist, was sie einmal war. Seit fünf Jahren ist der Zugang durch einen Gitterzaun versperrt, weil das Bauwerk als baufällig gilt und die Stadtverwaltung entschieden hat: Hier muss dringend etwas passieren.
Die Pläne für eine Neugestaltung des Gondelhafens sind bereits in der Mache. Ein Wettbewerb zur Umgestaltung des Uferparks fand 2017 statt, und die vier Preisträger können sich nun auf die Umsetzung ihrer Ideen freuen. In einem ersten Schritt wird ein neuer Uferpark bis zum Yachthafen entstehen – mit Freitreppe, Musikmuschel und einem Beach-Club. Das klingt fast schon nach Urlaub, oder? Die Außenmauer soll neu gebaut werden, mit einem breiteren Weg von 2,50 Metern und mehreren Balkonen. Da kann man sich sicher vorstellen, wie es dort bald aussieht – ein Ort zum Verweilen und Genießen!
Ein umfassendes Projekt
Der Bauausschuss hat sich am Dienstag mit den Plänen befasst und dabei betont, dass die Neugestaltung des innerstädtischen Uferbereichs ein wichtiger Schritt für die Stadt ist. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro. Aktuell fehlen jedoch noch 3,2 Millionen Euro, die für den Doppelhaushalt 2027/28 beantragt werden sollen. Man fragt sich: Wo wird das Geld herkommen? Ein bisschen mehr Transparenz wäre da nicht schlecht!
Die Umsetzung der Arbeiten wird in mehreren Abschnitten erfolgen. Zuerst wird der Bereich zwischen Gondelhafen und Yachthafen angegangen. Im zweiten Bauabschnitt ist eine Erneuerung der Ufermauer geplant. Dabei werden 41 geschädigte Linden gefällt – das klingt hart, aber es gibt auch Ersatzpflanzungen. Der Zugang zum See wird durch große Stufen erleichtert. Ein großer Vorteil, denn so wird das Wasser für alle zugänglicher. Der Baubeginn ist für Herbst 2028 vorgesehen. Ein langer Weg, aber die Vorfreude darauf ist sicher groß!
Ein Blick über den Tellerrand
Ähnlich wie in Friedrichshafen, wird auch in Berlin-Wannsee an der Ronnebypromenade gearbeitet. Dort wird die Uferpromenade grundlegend saniert und barrierefrei umgestaltet. Ab Juni 2025 soll der erste Abschnitt wieder zugänglich sein. Es ist spannend zu sehen, wie Städte ihre Uferbereiche aufwerten und zur Begegnung einladen. Auch wenn die Umstände unterschiedlich sind, die Absicht ist dieselbe: Lebensräume am Wasser zu schaffen, die zum Verweilen einladen.
Sollte Friedrichshafen mit seiner neuen Mole und dem umgestalteten Uferpark demnächst auch so weit sein, dürfen die Bürgerinnen und Bürger sich auf einen neuen Treffpunkt freuen. Ein Ort, an dem sich das Leben abspielt, wo man den Blick über den Bodensee schweifen lassen kann – oder einfach einen Kaffee im Beach-Club genießt. Man darf gespannt sein, wie sich die Pläne in den kommenden Jahren entwickeln!
Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.
