Am 4. Juli 2026, als der Bodensee in sanften Wellen schaukelte, versammelten sich 75 Jugendliche aus Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz an Bord der MS Gunzo. Was für ein Anblick! Vertreter aus 14 Jugendgremien der Bodenseeregion hatten sich aufgemacht, um beim IBK-JugendZukunftsDialog neue Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Es war ein Tag voller Austausch, Kreativität und Engagement. Die Atmosphäre war elektrisch, als die Jugendlichen ihre Gedanken über die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die Zukunftsvisionen, die das Herzstück der Internationalen Bodensee-Konferenz bildeten, austauschten.

Die Teilnehmer hatten das Programm über Monate selbst konzipiert, was für eine Leistung! Die Schifffahrt startete in Friedrichshafen, bevor die nächsten Jugendlichen in Romanshorn und Bregenz an Bord kamen – ein echtes internationales Treffen. Bei Workshops und Diskussionsrunden, moderiert von einem engagierten Jugendmoderationsteam, wurden neun unterschiedliche Themen behandelt. Klimaschutz, erneuerbare Energien und Bildung standen ganz oben auf der Liste. Die Jugendlichen waren sich einig: Es muss schneller gehen beim Ausbau erneuerbarer Energien, und dabei sollten Naturschutz und innovative Speichertechnologien nicht vergessen werden. Man konnte die Entschlossenheit förmlich spüren.

Einblicke in die Workshops

In den Workshops wurde klar, wie vielfältig die Lebensrealitäten junger Menschen sind. Die Diskussionen zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Alltag umfassten unter anderem die Einführung von Gebärdensprache an Schulen und die gesellschaftliche Inklusion. Diese Themen sind nicht nur wichtig, sondern auch dringend notwendig. Auch das Feedback der Jugendlichen war durchweg positiv. Viele von ihnen wünschten sich mehr Zeit für Austausch und Workshops, was zeigt, wie sehr die Teilnehmenden daran interessiert sind, aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken.

Die Ergebnisse der Workshops werden jetzt von einer Arbeitsgruppe ausgearbeitet und an politische Entscheidungsträger weitergegeben. Ein wichtiger Schritt, um die Ideen und Visionen der Jugendlichen in die Tat umzusetzen. Für die Öffentlichkeit und die Teilnehmenden werden Fotos, Videos und grafische Ergebnisse aufbereitet. So bleibt die spannende Reise an Bord der MS Gunzo für alle in Erinnerung.

Engagement für die Zukunft

Diese Initiative ist nicht nur ein einmaliges Event, sondern Teil einer größeren Bewegung. Der Pfadfinder-Weltverband WOSM, zu dem über 60 Millionen Mitglieder gehören, setzt sich aktiv für Bildung und Frieden ein und kooperiert eng mit den UN. Dieses Engagement wird von den Jugendlichen in Bodensee deutlich reflektiert. Ein Beispiel dafür ist Tim Evers, 21 Jahre alt, der als Jugenddelegierter auf der Weltkonferenz der Pfadfinder die Positionen des Bundesjugendrings vertrat. Sein Wunsch, als Nachhaltigkeitsdelegierter tätig zu sein, wurde durch die Konferenz inspiriert.

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Die Herausforderungen sind groß: Der Verlust an Biodiversität und Umweltverschmutzung sind nur einige der Themen, die es zu bekämpfen gilt. Besonders alarmierend ist, dass viele der Sustainable Development Goals (SDGs) bis 2030 nicht erreichbar sind, wenn wir den aktuellen Kurs beibehalten. Ein dringender Handlungsbedarf ist vorhanden, und das Engagement junger Menschen ist essenziell, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

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