Heute ist der 22.05.2026 und im Bodenseekreis geht es gerade drunter und drüber. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben unbekannte Täter das Freibad am Ried heimgesucht. Man kann sich das kaum vorstellen – die Täter schafften es, gewaltsam in das Kassenhaus einzudringen. Dabei wurde der Tresor aufgebrochen, und was sie fanden? Bargeld, das sie mit brachialer Gewalt entwenden konnten. Auch der Kiosk auf dem Gelände blieb nicht verschont. Hier wurde ebenfalls Bargeld gestohlen. Der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt, doch die genaue Höhe des Diebesguts bleibt noch unklar. Der Polizeiposten Tettnang hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet jeden, der Hinweise geben kann, sich unter Tel. 07542/93710 zu melden.
Doch das war nicht der einzige Einbruch in der Region. In der Nacht auf Montag wurde das Seebad in Fischbach ebenfalls Ziel von Kriminellen. Hier hebelten die Täter Türen auf und suchten offensichtlich nach Bargeld. Auch ein Tresor wurde mit einem technischen Gerät aufgebrochen, und der Inhalt – weg! Ein anderer Tresor wurde sogar im Ganzen entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Euro-Betrag. Die Polizei sucht Zeugen, die zwischen Sonntagabend um 21.30 Uhr und Montagmorgen um 7.30 Uhr etwas Verdächtiges gesehen haben. Hinweise können unter Tel. 07545/1700 gemeldet werden. Ermittelt wird vom Polizeiposten Immenstaad.
Ein Ausblick auf die Sicherheitslage
In Anbetracht dieser Vorfälle wird einem doch mulmig zumute. Es scheint fast so, als ob die Freibäder und Seebäder in der Region im Visier von Einbrechern stehen. Die Dunkelheit der Nacht wird von diesen Tätern ausgenutzt, um ihre krummen Geschäfte zu machen. Es ist kaum zu fassen, wie leicht es ihnen gelingt, sich Zugang zu diesen Orten zu verschaffen. Und während die Sonne über dem Bodensee aufgeht, bleibt die Frage: Wie können wir uns besser schützen?
Die Polizei hat bereits Maßnahmen ergriffen und ermutigt die Bürger dazu, wachsam zu sein. Vielleicht ist es an der Zeit, dass auch die Betreiber der Freizeitstätten ihre Sicherheitskonzepte überdenken. Wer weiß, vielleicht ist ein bisschen mehr Licht und mehr Präsenz in den Abendstunden genau das, was wir brauchen, um den kriminellen Machenschaften Einhalt zu gebieten.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Ermittlungen schnell vorankommen und die Täter bald gefasst werden. Die Region braucht Sicherheit, damit wir uns wieder unbeschwert in unseren Freibädern und Seebädern aufhalten können. Schließlich ist das Leben am Bodensee auch ein Leben voller Freude und Entspannung – und nicht eines voller Angst vor Einbrechern.