Heute ist der 1. Juni 2026 und im Bodenseekreis geht’s wieder rund – zumindest, was die Bahn betrifft! Ab dem 8. Juni, das ist ja gleich um die Ecke, sollen die Züge zwischen Aulendorf und Friedrichshafen endlich wieder fahren. Doch bevor sich die Reisenden in vollgepackte Abteile quetschen, muss ich leider sagen: Die Sperrungssaison ist noch lange nicht vorbei!
In der Bodenseeregion stehen umfangreiche Bauarbeiten auf dem Programm. Vom 29. Juni bis zum 24. Juli 2026 wird die Strecke zwischen Kressbronn und Lindau nicht befahrbar sein. Grund dafür sind notwendige Instandhaltungsarbeiten – ja, auch die Bahnen müssen mal in die Werkstatt, wie unser alter Golf, der schon bessere Tage gesehen hat. Während dieser Zeit wird ein Schienenersatzverkehr für die Linien RE 3, RE 5 und RB 93 eingerichtet. Aber keine Sorge, die Fahrzeiten der Ersatzbusse sowie alle Fahrplanänderungen werden natürlich auf der Webseite der Bahn veröffentlicht – ein mühsames Blättern in alten Fahrplänen überflüssig!
Bauarbeiten und Ersatzverkehre
Und das ist noch nicht alles! Kurz nach dem Start der Sommerferien wird es ab Friedrichshafen Stadt am 3. Juni bis zum 5. Juni 2026 einen nächtlichen Schienenersatzverkehr geben, der von 21 bis 5:45 Uhr läuft. Grund sind Brückenbauarbeiten, und betroffen sind wieder die Linien RE 3, RE 5 und RB 93. Hier wird ein Shuttle mit Ersatzbussen zwischen Friedrichshafen Stadt und Langenargen mit mehreren Haltestellen unterwegs sein. Man muss also ein wenig Geduld mitbringen – aber hey, auch der Weg ist das Ziel, oder?
Ein weiterer Zeitraum, den man im Hinterkopf behalten sollte, ist vom 8. Juni ab 19:30 Uhr bis zum 9. Juni um 6 Uhr. Da wird die Strecke zwischen Friedrichshafen Stadt und Kressbronn gesperrt. Ersatzhaltestellen werden eingerichtet, darunter der Busbahnhof in Friedrichshafen Stadt, Friedrichshafen Ost, Eriskirch, Langenargen und Kressbronn. Man könnte fast sagen, der Bodenseekreis verwandelt sich in ein riesiges Schienenersatzverkehrsnetz!
Die Auswirkungen auf die Reisenden
Diese Bauarbeiten sind natürlich nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine Chance – für die Bahn, die Infrastruktur zu verbessern, und für Reisende, die vielleicht neue Wege entdecken. Wer weiß, vielleicht genießt man ja den Blick auf den Bodensee vom Bus aus? Und während der Wartezeiten zwischen den Bussen kann man die Zeit nutzen, um einen Kaffee zu schnappen oder ein Stück Kuchen zu genießen. Manchmal ist der Umweg der schönste Weg.
Insgesamt wird es also spannend im Bodenseekreis. Die Bauarbeiten sind notwendig, und wenn wir in ein paar Jahren auf eine moderne und gut gewartete Bahn zurückblicken, haben sich die Unannehmlichkeiten vielleicht gelohnt. Doch bis dahin heißt es: Geduld haben, planen und sich auf das Abenteuer Schienenersatzverkehr einlassen!