In Laupheim geht’s zur Sache! Die vhs-Filmreihe hat wieder ein spannendes Programm geschnürt, das sowohl schwäbische Filmklassiker als auch moderne Produktionen präsentiert. In Zusammenarbeit mit Adrian Kutter und dem Museum zur Geschichte von Christen und Juden wird hier eine cineastische Reise durch die schwäbische Filmgeschichte geboten. Es gibt sogar ein umfangreiches Rahmenprogramm, das die Filmvorführungen noch unterhaltsamer macht.

Den Auftakt der Reihe machte Thomas Schuster mit einem mitreißenden Live-Konzert und gleich zwei Filmen: „Auf der schwäbischen Eisenbahn“ und „Die 7 Schwaben“. Wer hätte gedacht, dass diese Veranstaltungen so gut besucht werden? Besonders der Filmabend mit „Schwabenkinder“ und der beliebten Serie „Tschappel“ zog die Massen an. Am 21. Mai war die Vorführung der Serie „Tschappel“ sogar ausverkauft! Kein Wunder, denn die hohe Nachfrage ist nicht nur auf die Serie selbst zurückzuführen, sondern auch auf die Möglichkeit, direkt mit den Produzenten zu sprechen.

Ein Blick hinter die Kulissen von „Tschappel“

Die beiden Produzenten Paul Beck von der Apollonia Film GmbH und Nelson Happ von Lax Entertainment sind bereits in der Vorbereitung für die zweite Staffel von „Tschappel“. Es wird spannend, denn die neue Staffel wird zehn Folgen umfassen – zwei mehr als die erste, die bereits einen Grimme-Preis gewonnen hat. Die Schauspieler starten nächste Woche mit Leseproben, und ich bin mir sicher, dass das nicht nur die Produzenten, sondern auch die Zuschauer in Aufregung versetzt.

„Tschappel“ ist mehr als nur ein Titel; es beschreibt eine oberschwäbische Figur, die als naiv und tollpatschig gilt. Der Protagonist, Carlo Brenner, ein junger Mann aus Hintervorderbach, sucht nach dem Abitur nach seiner Identität. Dabei muss er den Sommer in der Gastwirtschaft seiner Eltern verbringen, um einen Schaden an seinem Vaters Oldtimer zu begleichen. Das klingt nach einer chaotischen, aber auch sehr authentischen Reise, die viele in der Region ansprechen wird. Mit seinen Freunden BlaBla und Aydin gerät Carlo in Situationen, die seinen Ruf als „Tschappel“ nicht gerade verbessern – aber hey, woher soll man denn auch wissen, dass das Leben voller Überraschungen steckt?

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Die nächste Gelegenheit, die schwäbische Filmgeschichte hautnah zu erleben, bietet sich am 18. Juni. Dann stehen die Filme „Konturen einer Heimat“ (1983) und „Spuren der Vergangenheit“ (1986) von Helmut Barth auf dem Programm. Wer noch keine Karten hat, kann diese an der Museumskasse erwerben oder bei der vhs reservieren. Die Gebühr beträgt 7,00 Euro, und die Bezahlung erfolgt nur an der Abendkasse. Das Ganze verspricht nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen tiefen Einblick in die Kultur und Geschichte der Region.

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Es ist faszinierend zu sehen, wie solche Veranstaltungen nicht nur das lokale Publikum anziehen, sondern auch Filmemacher und Produzenten inspirieren. Nelson Happ, der in Ludwigsburg studierte, sieht eine klare Verbindung zwischen Laupheim und der Filmgeschichte. Das ist irgendwie schön – eine kleine Stadt, die einen großen Einfluss auf die Filmwelt hat. Wer hätte das gedacht?

Und während die Vorbereitungen für die zweite Staffel von „Tschappel“ in vollem Gange sind, bleibt abzuwarten, welche neuen Geschichten und Charaktere uns erwarten werden. Die Vorfreude ist auf jeden Fall groß, und ich kann es kaum erwarten, mehr über die Abenteuer von Carlo und seinen Freunden zu erfahren!