Ein aufregendes Event steht vor der Tür! Am Samstag, den 4. Juli, verwandelt sich das Museum in Biberach in eine wahre Kinderwerkstatt. Von 10.30 bis 12.30 Uhr haben alle kleinen Entdecker im Alter von 5 bis 10 Jahren die Möglichkeit, in die Vergangenheit einzutauchen und den Alltag von Kindern vor 100 Jahren hautnah zu erleben. So viel kann ich verraten: Es wird lebendig, bunt und voller spannender Aktivitäten!

Die Kinder erwartet ein buntes Programm, das nicht nur die Kreativität anregt, sondern auch jede Menge Spaß verspricht. Ein historisches Kindergemälde wird zum Ausgangspunkt für die kleinen Künstler, die im Anschluss ihr eigenes Spielzeug herstellen und ausprobieren dürfen. Und dann sind da auch noch die Spiele ohne Strom, die ganz im Zeichen von Bewegung und Konzentration stehen. Wer schon mal „Himmel und Hölle“ oder „Hüpfgummi“ gespielt hat, weiß, wie viel Freude das macht! Aber auch „Faules Ei“ und „Murmeln“ haben ihren Charme und werden die Kinder in ihren Bann ziehen.

Ein Blick in die Vergangenheit

Im Vergleich zu heute, wo es in vielen Städten Spielplätze für die Kleinen gibt, war das Spielen vor 100 Jahren oft eine andere Herausforderung. In Großstädten waren Spielplätze rar gesät und meist nur in wohlhabenden Vierteln zu finden. Die meisten Kinder spielten auf der Straße oder in Hinterhöfen, oft und meist sogar verbotenerweise. Komischerweise wurden sie häufig von Hausmeistern oder Schutzmännern vertrieben. Die Spiele, die damals populär waren, reichten von Hüpfspielen bis zu „Räuber und Gendarm“. Gerade die Vorstellung, wie sich Kinder mit einfachen Mitteln vergnügten, ist faszinierend.

Ein wenig wie die Kinder von damals dürfen auch die Teilnehmer der Kinderwerkstatt ihr Geschick und ihre Vorstellungskraft unter Beweis stellen. Die Spiele, die sie ausprobieren werden, sind nicht nur einfach Spaßmacher, sondern auch eine spannende Art, die alten Traditionen und Spielweisen kennenzulernen. „Ochs, Esel am Berg“ und „Flohhupfspiel“ sind nur einige Beispiele, die die kleinen Teilnehmer zum Lachen bringen werden.

Was erwartet uns im Museum?

Die Kosten für diese aufregende Reise in die Vergangenheit belaufen sich auf 5 Euro pro Kind. Eine kleine Investition, um die Kreativität und das Geschichtsbewusstsein der Kleinen zu fördern! Da es eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt, ist eine Anmeldung erforderlich. Einfach Name, Alter des Kindes und eine Notfalltelefonnummer angeben – und schon kann das Abenteuer beginnen! Anmeldungen sind per E-Mail oder telefonisch möglich: [email protected] oder unter der Nummer 07351/51-331. Also, ran an die Tasten!

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Die Geschichte des Spielzeugs ist übrigens auch eine spannende Reise. Vor etwa 2200 Jahren spielten Kinder im alten Ägypten mit Spielzeug aus Holz, das lebendig wurde. Diese frühen Spielzeuge hatten bewegliche Teile und konnten die Fantasie der Kinder anregen. Das Lieblingsspiel der Kinder damals war das Hund-und-Schakal-Spiel – ein wahrer Klassiker, der die Grundlage für viele spätere Spiele bildete. Die Entwicklung von Spielzeugen über die Jahrhunderte hinweg zeigt, wie wichtig das Spielen für die kindliche Entwicklung ist. Es ist nicht nur ein Zeitvertreib, sondern auch eine wichtige Lernmethode.

In Biberach gibt es am 4. Juli die perfekte Gelegenheit, diese altehrwürdigen Traditionen neu zu entdecken und aktiv daran teilzuhaben. Die Kinderwerkstatt im Museum ist ein unvergessliches Erlebnis, das die kleinen Teilnehmer in eine Welt voller Kreativität und Bewegung entführt. Also, liebe Eltern, schnappt euch eure kleinen Abenteurer und meldet sie an – die Vergangenheit wartet schon!

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