Die geplante Sanierung der L 1079 zwischen Setzingen und dem Knotenpunkt B 19 im Alb-Donau-Kreis wird ab dem 4. Mai 2026 in Angriff genommen. Diese umfangreichen Arbeiten sind auf eine Gesamtlänge von etwa 11 Kilometern angelegt und sollen bis August 2026 abgeschlossen sein. Ziel der Sanierung ist es, die bestehenden Fahrbahnschäden, die sich durch Spurrinnen, Längs- und Querrisse bemerkbar machen, zu beseitigen. Die Erneuerung der Asphaltschichten sowie die Behebung von Verdrückungen und Unebenheiten stehen dabei im Fokus.
Die Arbeiten werden in drei Bauabschnitten durchgeführt, die jeweils mit einer Vollsperrung einhergehen. Umleitungen werden entsprechend eingerichtet, wodurch temporäre Beeinträchtigungen insbesondere an der Anschlussstelle Niederstotzingen zu erwarten sind. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von Setzingen bis zum Knotenpunkt L 1079/L 1164 (Hausen ob Lontal) und wird vom 4. Mai bis 7. Juni 2026 durchgeführt. Der zweite Abschnitt dauert von 8. Juni bis 9. August 2026 und umfasst den Knotenpunkt L 1079/L 1164 bis zur Zufahrt Eselsburg. Der finale Abschnitt beginnt am 10. August und endet am 21. August 2026.
Umleitungen und Sperrungen
Für die Umleitungen während der Bauabschnitte sind spezifische Routen vorgesehen. Im ersten Bauabschnitt führt die Umleitung über Langenau, L 1170, Niederstotzingen, L 1168, Bissingen und schließlich zur L 1079. Die Umleitungen für die Abschnitte zwei und drei verlaufen über Langenau, L 1170, Niederstotzingen, Sontheim an der Brenz sowie die B 492 nach Herbrechtingen/Heidenheim. Besonders wichtig zu beachten ist, dass während des zweiten Bauabschnitts, vom 10. Juni bis 7. Juli 2026, die Autobahnanschlussstelle 118 „Niederstotzingen“ komplett gesperrt sein wird. Alternativ können die Anschlussstellen 117 oder 119 genutzt werden.
Kosten und Investitionen
Die Investition des Landes in diese Sanierungsmaßnahme beläuft sich auf rund 3,2 Millionen Euro. Ursprünglich war der Baubeginn für Anfang Mai 2026 vorgesehen, doch aufgrund von ausstehenden Unterlagen seitens der beauftragten Baufirma musste dieser Termin verschoben werden. Zurzeit kann das Regierungspräsidium keinen neuen Termin für den Baustart nennen. Die Gesamtkosten für die Sanierung haben sich auf etwa 3,4 Millionen Euro erhöht, was die Dringlichkeit der Arbeiten unterstreicht.
Diese Sanierungsarbeiten sind Teil eines größeren Trends in Deutschland, bei dem die Infrastruktur verstärkt in den Fokus rückt. So plant Nordrhein-Westfalen beispielsweise, 2025 rund 600 Millionen Euro in die Sanierung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Dies umfasst Programme zur Erhaltung von Landes- und Bundesstraßen sowie den Bau und die Sanierung von Radwegen. Die Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Verkehrssicherheit und die Qualität der Straßen zu verbessern, was auch für die L 1079 zwischen Setzingen und dem Knotenpunkt B 19 von zentraler Bedeutung ist.
Aktuelle Informationen zu den Straßenbaustellen sind auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg erhältlich. Die Verkehrsteilnehmer sind aufgerufen, sich rechtzeitig über etwaige Änderungen und Umleitungen zu informieren, um sicher und ungehindert ans Ziel zu gelangen.