In Allmendingen stehen spannende Zeiten bevor: Michael Preis, der im Steueramt der Gemeinde arbeitet und seit letztem Jahr als Eheschließungsstandesbeamter tätig ist, hat seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt bekannt gegeben. Preis ist vor über 20 Jahren nach Allmendingen gezogen und lebt seit zwei Jahren dort. Mit seiner beruflichen Erfahrung, die er in über 20 Jahren in leitender Position im Rechnungswesen einer Bank gesammelt hat, bringt er nicht nur fachliche Kompetenz mit, sondern auch ein Gespür für die Anliegen der Bürger. „Ich möchte ein nahbarer Bürgermeister sein, der von den Bürgern angesprochen werden kann“, erklärt Preis, während er über seine Vision für die Gemeinde spricht, die er aktiv mitgestalten möchte, um die Lebensqualität zu verbessern und um den Wirtschaftsstandort zu fördern.Schwäbische.de
Doch wo liegen die Herausforderungen, die Allmendingen zurzeit bewältigen muss? Preis nennt die knapper werdenden finanziellen Mittel als eine der größten Hürden, ebenso die Sanierung des Freibads und die Entwicklung von Bau- und Gewerbeflächen. Auf seiner Prioritätenliste stehen unter anderem die Innenverdichtung des Ortskerns, die Sanierung der Schule sowie die Würdigung der Ehrenamtlichen. „Ein Bürgermeister sollte initiieren und vorangehen, aber der Gemeinderat bleibt das Machtzentrum“, sagt er und betont die Notwendigkeit einer soliden Studie für Finanzierungsentscheidungen, die etwa für die Freibadsanierung erforderlich sind.Allmendingen.de
Bürgerbeteiligung als Schlüssel
Ein zentrales Thema in Preis’ zukünftiger Arbeit wird die Bürgerbeteiligung sein, die laut Experten angesehene Vorteile mit sich bringt. „Vertrauen in die Politik schwindet und die Bürger fühlen sich oft machtlos. Bürgerbeteiligung gewinnt daher an Bedeutung“, meint er. Ziel ist es, die Bürger aktiv in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen, sei es durch Bürgerversammlungen, Bürgerhaushalte oder Online-Plattformen. Dies erhöht die Transparenz der Entscheidungsprozesse und stärkt das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde. Ein Dialog zwischen Verwaltung und Bevölkerung soll auch durch eine Überarbeitung des Bürgerinformationssystems gefördert werden. Hierbei hat Preis auch die Modernisierung der Allmendingen-App und Homepage im BlickGedankenpolitik.de.
Die aktuellen Entwicklungen in der Gemeindepolitik zeigen bereits, dass Bürgerbeteiligung auf der Agenda steht. In einer Sitzung des Gemeinderats am 29. Januar 2025 wurden verschiedene Themen besprochen, darunter die Sanierung der Filteranlage im Waldfreibad und die Ernennung eines neuen stellvertretenden Schulleiters. Einige Bürger äußerten auch ihre Besorgnis über den Zustand der Straßen, ein Problem, das laut Bürgermeister bereits eingeplant ist.Allmendingen.de
Zukunftsperspektiven
Auf langfristige Sicht plant Michael Preis, auch bei der nächsten Kreistagswahl zu kandidieren. Damit möchte er Allmendingens Stimme im Kreis stärken und weitere Impulse für die Entwicklung der Gemeinde setzen. „Egal ob für junge Familien, durch bessere Spielplätze und sichere Schulwege, oder für ältere Menschen mit mehr Sitzgelegenheiten und Veranstaltungen zur Förderung von Jung und Alt – ich habe eine klare Vision für Allmendingen“, erläutert Preis.
So könnte Allmendingen unter der Führung von Michael Preis nicht nur ein attraktiver Wohnort bleiben, sondern auch als Wirtschaftsstandort weiter gedeihen. Mit einem starken Fokus auf Bürgerbeteiligung und einem aktiven Austausch mit den Gewerbetreibenden will Preis dafür sorgen, dass die gemeinsamen Bedürfnisse der Bewohner in politischen Entscheidungen berücksichtigt werden.